Bundesliga: Eintracht-Boss warnt: "2. Liga ganz nah"

Vor der neuen Saison bangt der Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Steubing um die Zukunft von Eintracht Frankfurt . Er sieht den Abstiegskampf kommen.

Vor der neuen Saison bangt der Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Steubing um die Zukunft von Eintracht Frankfurt. Er sieht den Abstiegskampf kommen.

"Wir konkurrieren mit Klubs wie Hannover, Hamburg, Stuttgart - alles finanzstärkere Klubs als wir, obwohl teilweise Aufsteiger", stellt Steubing in der Bild fest. Frankfurt fehle das Geld, um sich von den unteren Tabellenrängen fernzuhalten. "Jeder unserer Aktionäre hat begriffen, dass es ohne mehr Geld von Investoren nicht mehr geht. Ansonsten ist über kurz oder lang die Zweite Liga ganz nahe."

Das gelang im letzten Jahr dennoch gut. Niko Kovac und Fredi Bobic führten die Mannschaft letztlich auf Rang elf, wenngleich die Eintracht zum schlechtesten Team der Rückrunde wurde. Steubing merkt an: "Deshalb müssen wir Maßnahmen ergreifen, um dagegen zu halten."

Großes Lob für Bobic

Er vertraut weiterhin auf die Fähigkeiten seines Sportdirektors, den Kader adäquat zu verstärken: "Bobic muss immer die unentdeckte Perle kaufen. Andere Perlen, die wir bereits haben, muss Trainer Kovac schleifen. In der Situation sind wir. Das war aber auch vor der letzten Saison so."

Die Achtung vor Bobic ist enorm. "Deshalb schätze ich es, dass Fredi Bobic wahnsinnig gute Verbindungen hat und dreimal im Jahr um die Welt fliegt, um diese Leute auch zu treffen. Ich bin mit Heribert Bruchhagen befreundet - aber bevor der Heri einen von Real Madrid geholt hätte, hätte ich eher den Himalaya bestiegen", so Steubing.

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