Bundesliga: De Jong: "Am Ende geht’s darum, einen Krieg zu gewinnen"

Nigel De Jong vom FSV Mainz 05 findet, dass Spieler mit kämpferischer Note im Fußball immer seltener werden. Nicht erst seit seinem legendären Kung-Fu-Tritt gegen Xabi Alonso im WM-Finale 2010 gilt der Niederländer selbst als Raubein.

Nigel De Jong vom FSV Mainz 05 findet, dass Spieler mit kämpferischer Note im Fußball immer seltener werden. Nicht erst seit seinem legendären Kung-Fu-Tritt gegen Xabi Alonso im WM-Finale 2010 gilt der Niederländer selbst als Raubein.

"Man sieht nicht mehr so viele kämpferische Spieler. Die waren immer da: Neeskens, Matthäus, Sammer, Davids, Redondo, Emerson, Makelele. Wenn Roy Keane auf Patrick Vieira traf, diese Battles habe ich immer gerne geguckt", sagte De Jong gegenüber der SportBild.

Und weiter: "Dafür kommen die Leute auch ins Stadion. Nicht nur, um Messi gegen Ronaldo zu sehen, sondern auch um zwei Kämpfer zu sehen, bei denen du weißt: Es wird ein richtiger Clash!"

Laut De Jong haben die Spieler früher "eher mal dem Gegner einen Schlag mitgegeben oder den Ellenbogen ausgefahren". Um erfolgreich zu sein brauche es aber solche Spieler, denn "am Ende geht's darum, einen Krieg zu gewinnen".

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