Bundesliga: Carlo Ancelotti wehrt sich: Kritik? "Ich bin nicht von gestern"

Carlo Ancelotti wehrte sich im Interview mit Sky gegen die Kritik an seiner Aufstellung und Taktik. Auch wenn er es als Trainer gewohnt sei, kritisiert zu werden, so seien ihm die Vorwürfe nach der 0:2-Pleite in Hoffenheim zu viel gewesen. "Ich bin nicht von gestern", erwiderte der Coach des FC Bayern .

Carlo Ancelotti wehrte sich im Interview mit Sky gegen die Kritik an seiner Aufstellung und Taktik. Auch wenn er es als Trainer gewohnt sei, kritisiert zu werden, so seien ihm die Vorwürfe nach der 0:2-Pleite in Hoffenheim zu viel gewesen. "Ich bin nicht von gestern", erwiderte der Coach des FC Bayern.

In den letzten Tagen hagelte es Kritik an Ancelottis Entscheidungen, nachdem Hoffenheim dem deutschen Meister eine frühe erste Saison-Niederlage zugefügt hatte.

Dem Ausmaß der Kritik brachte der Italiener wenig Verständnis gegenüber und meinte: "Viele Leute sprechen über Strategie, Taktik und Position der Spieler. Es ist zu viel. Fußball ist viel einfacher."

Auch die Konfusion rund um Identifikationsfigur Thomas Müller findet der 58-Jährige unpassend: "Ich habe ihn noch nie als rechten Flügelspieler eingesetzt, weil ich nicht dumm bin. Ich weiß, dass er kein Flügelspieler ist."

Bayern: Ancelotti beerbte Guardiola

Ancelotti kam vor einem Jahr als Nachfolger Pep Guardiolas an die Säbener Straße und gewann zwar auf Anhieb die Meisterschaft, scheiterte allerdings im DFB-Pokal-Halbfinale an Dortmund und im Champions-League-Viertelfinale an seinem ehemaligen Arbeitgeber Real Madrid.

Immerhin Kapitän Manuel Neuer stellte sich indes hinter seinen Trainer und sagte zuletzt: "Der Trainer hat die meiste Erfahrung von uns allen und wird die Spieler richtig einsetzen."

Mehr bei SPOX: Markenstudie: FC Bayern im Sympathieranking Letzter | Nagelsmann: "FC Bayern würde mich glücklicher machen" | 25 Jahre Königsklasse: "Da kam es zu erpresserischen Methoden"