Bundesliga: Brazzo: "Müller hat die richtige Antwort gegeben"

Am Rande des Freundschaftsspiels des FC Bayern bei Kickers Offenbach hat sich Hasan Salihamidzic zu Wort gemeldet. Der Sportdirektor der Münchner äußerte sich zur Situation von Thomas Müller und zum Transfertheater in diesem Sommer.

Am Rande des Freundschaftsspiels des FC Bayern bei Kickers Offenbach hat sich Hasan Salihamidzic zu Wort gemeldet. Der Sportdirektor der Münchner äußerte sich zur Situation von Thomas Müller und zum Transfertheater in diesem Sommer.

"Wir wissen alle, wie wichtig Thomas Müller für uns ist. Aber dass wir eine starke Mannschaft mit einer starken Offensive haben, wissen wir auch. Wir haben mehrere Optionen und der Trainer hat sich beim letzten Spiel für eine andere Option entschieden. Nicht mehr und nicht weniger", sagte Salihamidzic bei Sport1.

Müller hatte nach dem 2:0-Sieg der Bayern bei Werder Bremen seiner Enttäuschung etwas Luft verschafft. Trainer Carlo Ancelotti hatte den Weltmeister erst in der 73. Minute eingewechselt. "Ich weiß nicht genau, welche Qualitäten der Trainer sehen will. Meine sind scheinbar nicht 100-prozentig gefragt", sagte Müller nach der Partie.

"Thomas hat genau die richtige Antwort auf dem Platz gegeben. Er hat sich reingehängt und das ist das Wichtigste", meinte nun Salihamidzic: "Was später daraus gemacht wurde, kommt von Seiten der Medien. Bei uns ist alles in Ordnung und wir konzentrieren uns jetzt auf unsere englische Woche. Da wird jeder genug spielen und es ist wichtig, dass die Leistung stimmt und wir unsere Spiele gewinnen."

"100 Millionen wird Bayern nicht ausgeben"

Außerdem äußerte sich Bayerns Sportdirektor zu den Unsummen, die in diesem Sommer auf dem Transfermarkt ausgegeben wurden. Dies sei verrückt, meinte der Bosnier und bekräftigte, dass er selbst das genau so wenig verstehen könne wie die Fans.

Und Salihamidzic weiter: "Sie kennen unsere Haltung beim FC Bayern, wir werden uns daran nicht beteiligen. Wir müssen natürlich besser arbeiten und besser scouten. Wir werden versuchen, unsere Strategie weiter durchzuziehen und so werden wir uns auch in Zukunft verhalten. 100 Millionen wird der FC Bayern nicht für einen Spieler ausgeben."

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