Bundesliga: "Berater Mr. X" - kuriose Aussagen von Bremens Lorenzen

Melvyn Lorenzen stand in der ablaufenden Saison beim SV Werder Bremen unter Vertrag, kam dort aber lediglich in der zweiten Mannschaft zum Einsatz. Nachdem der Kontrakt des 22-Jährigen nicht verlängert wurde, ist offen, wie es weitergeht. Bei der Klubsuche setzt er auf einen Berater mit kuriosen Methoden.

Melvyn Lorenzen stand in der ablaufenden Saison beim SV Werder Bremen unter Vertrag, kam dort aber lediglich in der zweiten Mannschaft zum Einsatz. Nachdem der Kontrakt des 22-Jährigen nicht verlängert wurde, ist offen, wie es weitergeht. Bei der Klubsuche setzt er auf einen Berater mit kuriosen Methoden.

"Es ist wichtig, zu welcher Uhrzeit man seinen Vertrag unterschreibt. Sie bestimmt über den Werdegang bei einem Verein. Ich habe Klubs schon deshalb abgesagt", verriet Lorenzen der Bild über sein Vorgehen.

Er habe Angebote aus Deutschland und dem Ausland vorliegen, warte aber entsprechend "auf eine gute Konstellation in der Transferperiode", so der Stürmer weiter.

Entscheidend bei der Zukunftsplanung ist dabei sein Berater, den er "Mr. X" nennt: "Er arbeitet mit Astrologie, Mathematik und Medizin. Er hat eine eigene Arbeitsmethode entwickelt, mit der er sogenannte Zeitqualitäten berechnen kann", erklärte Lorenzen.

Konkret heißt das: "Unterschreibe ich zur passenden Uhrzeit, vermeide ich in Kombination mit richtigem Training Verletzungen. Ich habe festgestellt, dass er mit seinen Voraussagen und Berechnungen absolut richtig liegt."

Lorenzen arbeitet seit zwei Jahren mit "Mr. X" zusammen, konnte die Werderaner aber nicht von dessen Qualitäten überzeugen.

"Mr. X hat Herrn Baumann erklärt, welche Fähigkeiten er hat. Mein Berater sagte voraus, dass es mit Trainer Skripnik in den Keller gehen und Werder großes Verletzungspech haben würde. Doch Baumann lehnte das Hilfsangebot ab. Mein Berater hat letztlich Recht behalten", sagte Lorenzen, der auf 14 Bundesligaspiele kommt.

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