Bundesliga: Bender-Zwillinge: Nationalmannschaft "ganz weit weg"

Die Zwillinge Lars und Sven Bender von Bayer Leverkusen haben das Thema Nationalmannschaft vorerst abgehakt. "Ganz weit weg! So weit weg, dass ich gar nicht mehr darüber nachdenke", sagte der 19-malige Nationalspieler Lars Bender im Trainingslager der Werkself in Kaprun der Süddeutschen Zeitung.

Die Zwillinge Lars und Sven Bender von Bayer Leverkusen haben das Thema Nationalmannschaft vorerst abgehakt. "Ganz weit weg! So weit weg, dass ich gar nicht mehr darüber nachdenke", sagte der 19-malige Nationalspieler Lars Bender im Trainingslager der Werkself in Kaprun der Süddeutschen Zeitung.

Auch Bruder Sven, vor der Saison von Pokalsieger Borussia Dortmund nach Leverkusen gewechselt, ist nach Olympia-Silber 2016 nicht sauer über die Nichtberücksichtigung für den Confed Cup. "Da bin ich gar nicht enttäuscht, wenn ich nicht dabei bin. Ich finde es stark, dass wir in Deutschland diese Masse an Talenten haben", sagte der 28-Jährige.

Sven Bender hatte das letzte seiner sieben Länderspiele im November 2013 bestritten. Lars spielte ein Jahr später zum bislang letzten Mal für die Auswahl des DFB. Er betonte: "Trotzdem war es für uns das höchste, den Adler auf der Brust zu tragen - und ein paar Spiele sind es ja doch geworden."

"Ich habe schon mal gesagt: Denkt doch über Sven nach, ich glaube, er wäre für diese Geschichte offen, sagte Lars Bender und fügte an: "Ich fand es jetzt auch geschickt, für unsere junge Truppe einen Spieler mit gewisser Erfahrung zu holen. Aber ich glaube nicht, dass ich den Anstoß für den Wechsel gegeben habe."

Für Lars ist die Wiedervereinigung mit seinem Bruder allerdings "unspektakulär". Vielmehr habe "Leverkusen einfach einen guten Spieler verpflichtet."

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