Bundesliga: Baumann rechtfertigt sich nach Kritik

Beim SV Werder Bremen kehrt auch nach der Beförderung von Florian Kohfeldt zum Cheftrainer keine Ruhe ein. Sportdirektor Frank Baumann muss seine getätigten Aussagen rechtfertigen.

Beim SV Werder Bremen kehrt auch nach der Beförderung von Florian Kohfeldt zum Cheftrainer keine Ruhe ein. Sportdirektor Frank Baumann muss seine getätigten Aussagen rechtfertigen.

"Für uns bedeutet Professionalität, dass wir alle Optionen prüfen - auch in der Kategorie Thomas Tuchel. Professionalität bedeutet aber auch, dann die bestmögliche Konstellation zu finden", wurde Baumann am Sonntagabend über die offiziellen Kanäle des Klubs zitiert.

Der Sportdirektor hatte bei der Ernennung von Interimstrainer Kohfeldt zum Cheftrainer Zweifel an der Wahl aufkommen lassen: "Es wären für uns durchaus bessere Trainer interessant gewesen, das waren zwei bis drei."

Diese seien für Werder allerdings derzeit nicht erreichbar gewesen.

Auf diese Worte folgte harte Kritik. "Das hat mit Professionalität nichts mehr zu tun", wetterte etwa Marcel Reif bei Sport1.

"Ich spüre 100 Prozent Vertrauen"

Baumann erklärt, die bestmögliche Konstellation mit Kohfeldt gefunden zu haben: "Eine Schwächung des Trainers kann ich nicht erkennen."

Der Coach lässt sich von diesem Medien-Rummel nicht beeinflussen. "Ich spüre 100 Prozent Vertrauen, ich bin mir sicher, wir werden punkten und den Klassenerhalt schaffen", sagte Kohfeldt Bremer Medien: "Das ist kein Problem für mich. Frank und ich sind im engen Austausch."

Mehr bei SPOX: Rapid feiert Sieg im ÖFB-Trainingslager | Bayern und Bamberg bereit für direktes Duell | Löwen im zweiten Spiel innerhalb von 25 Stunden remis