Bundesliga: Bailey wie Dembele? Manager Boldt: "Warum nicht?"

Bayer Leverkusens Manager Jonas Boldt hat über den Transfer von Shootingstar Leon Bailey gesprochen - und traut dem Jamaikaner eine große Karriere zu.

Bayer Leverkusens Manager Jonas Boldt hat über den Transfer von Shootingstar Leon Bailey gesprochen - und traut dem Jamaikaner eine große Karriere zu.

Leverkusen sicherte sich die Dienste des Angreifers im vergangenen Winter für 12,5 Millionen Euro vom KRC Genk. Sich aus Leverkusener Sicht früh für einen Transfer zu entscheiden sei essenziell gewesen, wie sich Boldt im kicker erinnert: "Bailey war bereits einer der Besten in der Gruppenphase der Europa League. Es ging darum: Wann treffen wir die Entscheidung, ihn zu holen? Wenn er noch solch ein halbes Jahr gespielt hätte, hätten wir keine Chance mehr gehabt."

"Wir haben keinen Gedanken, ihn abzugeben"

Als die Werkself von Unstimmigkeiten zwischen Genk und Bailey und dem Wechselwunsch des Spielers erfahren hatte, nahmen die Bayer-Verantwortlichen nicht nur sofort Kontakt zum Klub auf, sondern appellierten auch an den Spieler: "Wir haben gesagt: Wenn der Spieler streikt, steigen wir aus dem Deal aus. Wir haben Leon gesagt: Bleib ruhig, trainiere weiter, verhalte dich korrekt."

Nach seiner bislang überragenden Saison traut Bolt dem 20-Jährigen, der noch bis 2022 an die Werkself gebunden ist, eine ähnliche Entwicklung zu wie Ex-Dortmunder Ousmane Dembele. "Wir haben keinen Gedanken, ihn abzugeben. Unser Ziel ist es, mit ihm in die Champions League zu kommen und darauf mit ihm aufzubauen. Aber wenn er weiter hart an sich arbeitet, auf dem Boden bleibt und sich in einem Umfeld wie in Leverkusen entwickelt, warum sollte er dann nicht irgendwann in eine Kategorie wie Dembele wachsen können?"

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