Bundesliga: Augsburgs Philipp Max: Beckham war mein Flanken-Vorbild

Linksverteidiger Philipp Max vom FC Augsburg hat sich nach seiner starken Hinrunde im Interview mit der Sport Bild zu Wort gemeldet. Dabei spricht er über Flanken aus dem Halbfeld, einen möglichen Wechsel ins Ausland und seinen Vater, den ehemaligen Bundesliga-Profi Martin Max. Über die WM 2018 macht er sich noch keine Sorgen.

Linksverteidiger Philipp Max vom FC Augsburg hat sich nach seiner starken Hinrunde im Interview mit der Sport Bild zu Wort gemeldet. Dabei spricht er über Flanken aus dem Halbfeld, einen möglichen Wechsel ins Ausland und seinen Vater, den ehemaligen Bundesliga-Profi Martin Max. Über die WM 2018 macht er sich noch keine Sorgen.

Mit zehn Vorlagen bereitete Max in der Hinrunde so viele Tore vor wie kein anderer Spieler in der Hinrunde. Vor allem seine Flanken von der linken Außenbahn sind gefürchtet. Dabei eifere er David Beckham nach, erklärte der 24-Jährige: "Ich wollte immer so Bananenflanken schlagen wie er!"

Die Flanke aus dem Halbfeld, für die etwa Willy Sagnol bei Bayern München berühmt geworden war, ist auch für Max eine echte Waffe. Er schlage "den Ball gerne schon aus dem Halbfeld in den Strafraum, hinter die letzte Verteidigungslinie des Gegners." Dann nämlich stehe die Abwehr noch nicht so verdichtet vor dem Tor "und ich kann für mehr Gefahr sorgen."

Bei 2022 steht Max beim FCA unter Vertrag, aber seine starken Leistungen haben natürlich bereits viele andere Vereine auf den Plan gerufen. "Ich gebe zu: Schon als Kind habe ich davon geträumt, einmal im Ausland zu spielen", so Max. Gerade die Premier League könne er sich sehr gut vorstellen. Da passt das kolportierte Interesse von Manchester Citys Trainer Pep Guardiola ins Bild: "Wenn vielleicht der beste Trainer der Welt Interesse an mir haben sollte, wäre das eine große Ehre."

Max über Vater Martin und Joachim Löw

Im Gegensatz zu Philip war Vater Martin Max lange Jahre als Torjäger in der Bundesliga aktiv, darunter für 1860 München. Wirklich analysieren würde der seine Leistungen aber nicht, sagt Max: "Klar gibt es mal einen Spruch, [...] aber er geht nicht mit mir meine Stärken und Schwächen durch."

Angesichts der dünnen Personaldecke auf den Außenverteidiger-Positionen trauen einige Experten Max sogar schon den Sprung in den WM-Kader zu. Davon will der aber nichts wissen: "Ich mache mir [...] überhaupt keine Gedanken, ob ich für Joachim Löw ein Kandidat sein könnte." Der Sprung in die Nationalmannschaft sei dennoch "ein Traum, das Allergrößte".

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