Bundesliga: Aubameyang jagt Yeboahs Tor-Rekord

Bundesliga: Am Sonnabend empfängt Eintracht Frankfurt Bayer 04 Leverkusen

Frankfurt/Dortmund.  Lange braucht man Klaus Toppmöller nicht bitten, um sich über Anthony Yeboah (51) auszulassen. Er war ja schließlich "der beste Stürmer, den ich je trainiert habe". Und Toppmöller hat in 19 Jahren Profifußball einige trainiert, Nationalspieler wie Ulf Kirsten und Oliver Neuville zum Beispiel. Anthony Yeboah aber hat sie alle übertroffen, damals in gemeinsamen Frankfurter Zeiten. Der Ghanaer schoss in 223 Bundesligaspielen 96 Tore, bis heute hat ihn kein Afrikaner erreicht. Das freilich kann sich am Sonnabend (15.30 Uhr) ändern, wenn Pierre-Emerick Aubameyang mit Borussia Dortmund in Frankfurt auftaucht – ausgerechnet dort, wo sie Yeboah abgöttisch geliebt haben.

Sein überlebensgroßes Porträt ziert eine Häuserwand im Stadtteil Niederrad, Tausende Fahrgäste sehen es täglich auf der S-Bahn-Fahrt zum Flughafen. Das Anthony-Yeboah-Haus ist vor allem ein Zeichen gegen Rassismus, welches das Fan-Projekt der Eintracht 2014 gesetzt hat. "Wir schämen uns für alle, die gegen uns schreien", ist auf der Wand zu lesen. Yeboah kam in einer Zeit nach Deutschland, da Asylbewerberheime brannten und der DFB einen Bundesliga-Spieltag unter das Motto "Mein Freund ist Ausländer" setzte.

Schwere Knieverletzung verhindert den Müller-Rekord

Mit seinen Toren, so simpel das klingen mag, tat er selbst einiges dafür, Vorbehalte abzubauen. Aus dem Waldstadion jedenfalls verschwanden die Affenlaute ganz schnell. In der Saison 1993/94 war der robuste Stürmer auf dem Höhepunkt seiner Karriere angelangt. Ein Ges...

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