Bundesliga: Attentat auf BVB-Bus: Spuren führen ins Ausland

Der mutmaßliche Attentäter auf den Mannschaftsbus des Borussia Dortmund wollte sich nach dem Anschlag womöglich ins Ausland absetzen. Wie das Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtet, gehen die Ermittler Spuren ins Ausland nach.

Der mutmaßliche Attentäter auf den Mannschaftsbus des Borussia Dortmund wollte sich nach dem Anschlag womöglich ins Ausland absetzen. Wie das Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtet, gehen die Ermittler Spuren ins Ausland nach.

Sergej W. hatte wenige Tage nach dem Attentat am 11. April einen Flug von Frankfurt/Main über die moldawische Hauptstadt Chisinau ins russische St. Petersburg gebucht, den er Mitte Mai antreten wollte.

Zudem suchte der in Russland geborene W. über ein Internetportal dort nach einer Unterkunft. Der Rückflug sollte eine gute Woche später erfolgen. Die Beamten konnten gleichwohl nicht ausschließen, dass sich W. absetzen wollte - und nahmen ihn zwei Tage nach der Flugbuchung fest. Sergej W. hat die Tat zuletzt über seinen Rechtsanwalt bestritten.

Bei der Abfahrt des BVB vom Hotel L'Arrivée zum Champions-League-Heimspiel gegen den AS Monaco waren neben dem Mannschaftsbus drei Sprengsätze explodiert. Verteidiger Marc Bartra wurde dabei schwer an Arm und Hand verletzt. Der mittlere Sprengsatz war in einer Hecke zu hoch platziert und hatte daher glücklicherweise wenig Wirkung. Sergej W. wurde als Tatverdächtiger ermittelt. Er wollte sich angeblich an sinkenden BVB-Aktienkursen bereichern.

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