Bundesliga: Ancelotti äußert sich zu seiner Zukunft

Carlo Ancelotti vom FC Bayern München steht in der Kritik. Der Italiener will sich nicht an seinen Posten klammern, dementiert aber einmal mehr einen Vorvertrag in China.

Carlo Ancelotti vom FC Bayern München steht in der Kritik. Der Italiener will sich nicht an seinen Posten klammern, dementiert aber einmal mehr einen Vorvertrag in China.

"München ist eine schöne Stadt, die Menschen respektieren dich. Du kannst auch mal ins Kino oder ins Restaurant gehen, ohne gestört zu werden", sagte Ancelotti gegenüber Le Figaro. Der Bayern-Coach fühlt sich durchaus wohl in der bayerischen Haupstadt.

Dennoch will er nicht um jeden Preis bleiben. Sollten die Verantwortlichen genug gesehen haben, würde Ancelotti seine Sachen packen: "Jetzt bin ich in München und zufrieden, wie es ist. Wenn die Bayern eines Tages genug von mir haben sollten, geben wir uns die Hand und sagen 'Auf Wiedersehen'."

Kein Vorvertrag in China

Dieser Moment ist bislang aber nicht eingetreten: "Erst in diesem Moment mache ich mir Gedanken über meine Zukunft. Aber nicht jetzt." Dementsprechend ist auch der von Mario Basler ins Gespräch gebrachte Vorvertrag in China nicht existent: "Das ist falsch."

Noch rund "zehn, fünfzehn Jahre" will Ancelotti Trainer bleiben - und das am Liebsten in Europa: "Wenn ich in Europa bleiben könnte, würde ich das machen. Die Ligen hier sind am wettbewerbsfähigsten." Bisher trainierte Ancelotti in Turin, Mailand, London, Paris, Madrid und nun München.

PSG sucht nach Identität

Mit dem FC Bayern trifft er am Mittwochabend (20.45 Uhr im LIVETICKER) auf Ex-Klub Paris Saint-Germain: "Paris sucht mit Neymar und Mbappe gerade erst noch seine Identität. Bayern hat diese bereits. In den letzten Jahren hat der Klub eine klare Linie verfolgt, eine Identität entwickelt. Das ist bei PSG noch nicht der Fall."

Ancelotti denkt nicht gerne an die Frankreich-Zeit zurück: "Ich hatte zum Schluss keine gute Einstellung, weil ich den Klub verlassen wollte. PSG wollte aber, dass ich bleibe. So hatten wir einige Probleme. Das war eine schwierige Zeit."

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