Bundesliga: Alaba-Verletzung als Chance für Youngster

Ausgerechnet die Verletzung seines Freundes David Alaba könnte ÖFB-Youngster Marco Friedl zum Profi-Debüt für den FC Bayern verhelfen.

Ausgerechnet die Verletzung seines Freundes David Alaba könnte ÖFB-Youngster Marco Friedl zum Profi-Debüt für den FC Bayern verhelfen.

Der Star des ÖFB-Teams zog sich bekanntlich in Österreichs WM-Qualispiel gegen Georgien eine Sprunggelenksverletzung zu. Wie lange Alaba ausfallen wird, ließ der FC Bayern vorerst offen, laut Informationen der Bild soll der 25-Jährige aber den gesamten September verpassen.

In diesem Zeitraum stehen für die Münchner in Bundesliga und Champions League insgesamt sechs Partien an, in denen sie ohne Linksverteidiger auskommen müssen. Denn neben Alaba fehlt auch dessen Backup Juan Bernat. Der Spanier laboriert aktuell an einem Riss des Syndesmosebandes und wird erst im Oktober zurück erwartet.

Friedl kann auf Bayern-Debüt hoffen

Damit schlägt vorerst wieder einmal die Stunde des routinierten Allrounders Rafinha, der im Sommer beinahe zum FC Chelsea gewechselt wäre. Der eigentliche Rechtsverteidiger nahm die Position links in Carlo Ancelottis Abwehr schon im Supercup gegen Borussia Dortmund ein, als Alaba aufgrund einer Hüftprellung pausieren musste.

In Abwesenheit von Alaba und Bernat ist der 19-jährige Friedl nun die erste Alternative für den 32-jährigen Brasilianer und darf sich somit Hoffnungen auf seinen ersten Pflichtspieleinsatz für die Bayern machen. In den bisherigen Partien dieser Saison nahm der gute Kumpel von Alaba bereits auf der Bank Platz und zuletzt meldete ihn der Rekordmeister auch für die Champions League.

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