Bundesliga: 96-Boss Kind rechnet mit schweren Verlusten

Nach einem Jahr in der zweiten Liga ist Hannover 96 zurück im Oberhaus des deutschen Fußballs. Billig war dies aber nicht. Wie der Präsident von den Roten, Martin Kind, erklärte, wird 96 in diesem Jahr ein Minus von rund zehn Millionen Euro einfahren.

Nach einem Jahr in der zweiten Liga ist Hannover 96 zurück im Oberhaus des deutschen Fußballs. Billig war dies aber nicht. Wie der Präsident von den Roten, Martin Kind, erklärte, wird 96 in diesem Jahr ein Minus von rund zehn Millionen Euro einfahren.

"Wir werden wieder deutlichen Verlust machen in dieser Saison. In einer ähnlichen Größenordnung wie letztes Jahr. Das tut weh", sagte Kind gegenüber der Bild. Dies liegt auch am umtriebigen Sommer von 96 auf dem Transfermarkt. Rund 17 Millionen Euro wurden in die Hand genommen, unter anderem 8,5 Millionen für Stürmer Jonathas, der bei seinem Debüt gegen Schalke 04 umgehend traf.

"Das sind alles Kraftakte. Es kostet alles sehr viel Geld", gibt auch Kind zu. Erlöse generierte Hannover mit Ausnahme des Wechsels von Andre Hoffmann zu Fortuna Düsseldorf (0,25 Mio.) nicht.

96-Boss Kind: "Lehne Abstieg ab"

Dennoch verteidigt Kind die Maßnahmen des Sommers. "Ich lehne es ab, noch mal abzusteigen. Ich weiß, was das bedeutet, sportlich und wirtschaftlich. Deshalb investieren wir und treffen jetzt schon deutliche Entscheidungen für die nächsten Jahre. Mit jedem Transfer wollen wir das Qualitäts-Niveau weiter entwickeln." So seien die Verluste eingeplant gewesen.

Und bisher zahlt es sich aus. Die Roten starteten perfekt in die Saison und siegten sowohl in Mainz als auch gegen Schalke mit 1:0. Zwei Siege aus zwei Spielen haben neben Hannover nur der FC Bayern, Borussia Dortmund und der Hamburger SV.

Mehr bei SPOX: Hannover 96 war wohl mit Robin van Persie einig | Nach EM-Titel: "Neue" U21 verliert gegen Ungarn | Über 600 Millionen Euro: Liga stellt Transferrekord auf