Bundesamt zu Gefährdung kritischer Infrastrukturen: Es gibt Reserven

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BERLIN (dpa-AFX) - Eine fünfte Corona-Welle wird nach Einschätzung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) nicht zu einem Zusammenbruch kritischer Infrastrukturen in Deutschland führen. "Eine fünfte Welle könnte zwar zu Einschränkungen führen, aber nicht zu einem Zusammenbruch", sagte ein Sprecher des Amtes dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Es gibt keinen Grund, das anzunehmen. Es gibt Reserven. Wir sind mit unserem Latein nicht am Ende."

Ohnehin werde es wohl noch bis Jahresbeginn dauern, bis sich Omikron in Deutschland voll auswirke, sagte der Sprecher. Er lobte zugleich die Vorbereitung auf die bisherigen Wellen. "Wir haben vier Wellen, die schon wuchtig waren, ohne Einschränkungen gemeistert - mit Ausnahme der Intensivstationen." Das liege daran, dass die Verantwortlichen auf so etwas vorbereitet seien, weil entsprechende Pläne existierten. "Die Unternehmen waren ebenfalls vorbereitet."

Die Corona-Zahlen in Deutschland sind zwar zuletzt gesunken, aber Experten befürchten wegen der ansteckenderen Omikron-Variante eine baldige Trendumkehr. Kanzler Olaf Scholz (SPD) will das Impfen über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel weiter vorantreiben.

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