Bund könnte Neuverschuldung 2021 auf etwa 180 Mrd. Euro erhöhen

Birgit Jennen
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Die Bundesregierung könnte ihre Kreditaufnahme im nächsten Jahr auf rund 180 Milliarden Euro steigern, um Ausgaben zu finanzieren, die die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie abmildern sollen. Ursprünglich war dafür ein Betrag von 96 Milliarden Euro angesetzt.

Über das neue Schuldenvolumen verhandeln die Mitglieder des Haushaltsausschusses des Bundestages, wie eine mit den Gesprächen vertrauten Quelle berichtet. Die zusätzlichen Mittel werden benötigt, um Hilfen für Unternehmen zu finanzieren, die von Lockdown-Beschränkungen betroffen sind. Diese wurden bis zum 20. Dezember verlängert.

Die Parlamentarier legen letzte Hand an den Finanzplan für 2021 in einer Sitzung, die voraussichtlich bis in die frühen Morgenstunden vom Freitag dauern wird. Und die Zahlen könnten sich noch ändern. Ein Sprecher des Finanzministeriums lehnte eine Stellungnahme ab. Die Verschuldungszahl wurde zuvor vom Handelsblatt und der Süddeutschen Zeitung berichtet.

Überschrift des Artikels im Original:Germany May Hike 2021 New Borrowing to About 180 Billion Euros

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