Bulls müssen Butler ziehen lassen

Jimmy Butler spielte 2016/17 die beste Saison seiner Karriere

Was für ein Blockbuster-Trade noch vor der Draft-Nacht: Die Minnesota Timberwolves angeln sich Superstar Jimmy Butler von den Chicago Bulls.

Damit findet der wohl längste Wechselpoker der abgelaufenen NBA-Saison ein Ende. Immer wieder war spekuliert worden, ob die Bulls ihren absoluten Führungsspieler ziehen lassen - und so kam es jetzt auch.


Im Gegenzug wechseln die noch mit Rookie-Verträgen ausgestatteten Kris Dunn und Zach LaVine, der sich aktuell noch in der Reha nach einem Kreuzbandriss befindet, in die Windy City.

Und auch die Top-Picks der jeweiligen Franchises waren Teil des Mega-Deals. Die Timberwolves ließen letztlich den Finnen Lauri Markkanen, den sie an siebter Stelle gedraftet hatten, gleich weiter zu den Bulls ziehen.

Dafür muss es sich Justin Patton (16. Pick) gar nicht erst in Chicago heimisch machen, sondern wird seine NBA-Karriere in Minneapolis beginnen.

Butler hat noch einen Vertrag bis 2019. Anschließend hat er die Option, Free Agent zu werden. In der abgelaufenen Saison spielte der 27-Jährige so gut wie noch nie. 23,9 Punkte, 6,2 Rebounds und 5,5 Assists im Schnitt brachten ihm zum ersten Mal einen Platz in einem All-NBA-Team ein.