Bulgarien: Razzia bei Kryptobank zieht Spuren bis nach Deutschland

In Bulgarien hat die Polizei im Rahmen einer internationalen Aktion eine Razzia bei der Kryptobank Nexo durchgeführt. Ein kriminelles Netzwerk konnte zerschlagen werden, das mit Online-Kriminalität aktiv war.

In der bulgarischen Hauptstadt Sofia hat die Polizei im Rahmen einer internationalen Aktion eine Razzia bei der Kryptobank Nexo durchgeführt. Das lokale Unternehmen wird mit Geldwäsche, Steuerhinterziehung und organisierter Kriminalität in Verbindung gebracht.

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Die Ermittlungen wurden bereits vor einigen Monaten eingeleitet, nachdem verdächtige Transaktionen entdeckt worden waren, mit denen Sanktionen gegen russische Banken, Unternehmen und Bürger umgangen werden sollten. Gegen einen Kunden wurde bereits Anklage erhoben - ihm wird vorgeworfen, Terroranschläge mitfinanziert zu haben.

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Durch die internationale Zusammenarbeit konnte ein kriminelles Netzwerk zerschlagen werden. Dieses war, neben Bulgarien, auch in Deutschland, Serbien und Zypern mit Online-Kriminalität aktiv. Die Täter lockten ihre Opfer über Callcenter an und überzeugten sie, große Geldbeträge in gefälschte Kryptowährungssysteme zu investieren.

Einleger wurden aufgefordert, in Bitcoins und andere Arten von Kryptowährungen zu investieren, wobei hohe Renditen versprochen wurden. Die Zinsen, die die Anleger erhalten sollten, waren um ein Vielfaches höher als die von klassischen Bankinstituten und verschiedenen Maklerfirmen. Insgesamt wurden 15 Personen verhaftet, 14 in Serbien und eine in Deutschland.

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