Berkshire Hathaway macht Gewinn


Die US-Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway hat im zweiten Quartal des Jahres 2018 einen Nettogewinn von 4,5 Milliarden US-Dollar gemacht. Die Holding und deren Chef, der Star-Investor Warren Buffett, fährt damit nach den Verlusten im ersten Quartal wieder Gewinn ein – wohl auch dank Apple und der neuen Bilanzierungsregel.

Noch im Februar hatte Buffett in einem Brief an die Aktionäre vor der neuen Bilanzierungsregel gewarnt, die Berkshires Gewinne künftig verzerren könnte. Sie gibt vor, dass Berkshire die Aktienportfolios zu aktuellen Kursen bewerten und in den Quartalsergebnissen verbuchen muss. Dadurch können diese im Quartal um bis zu zehn Milliarden US-Dollar schwanken.

Nun könnte er davon profitiert haben. Im ersten Quartal kaufte der 87 Jahre alte Buffett weitere 75 Millionen Apple-Anteilsscheine und besitzt jetzt etwas mehr als 240 Millionen Aktien.

Seit der amerikanische Investment-Guru Anfang Mai mitgeteilt hatte, mit seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway groß bei Apple eingestiegen zu sein, ging der Aktienkurs von Apple nach oben. Allein im Mai lag das Plus bei 17,5 Prozent. Auf dem Papier hat die Position einen Wert von 44 Milliarden Dollar.


Trotzdem verwies das Unternehmen darauf, die Performance des Unternehmen nach dem operativen Gewinn zu bewerten. Dieser ist im zweiten Quartal 2018 um 67 Prozent auf 6,9 Milliarden US-Dollar gestiegen – die Veränderungen im Aktienportfolio sind in dieser Zahl nicht enthalten.