Budapest: Blindgänger aus der Donau gefischt

Ein ungewöhnliches Bild an einem Wochentag auf der Elisabeth-Brücke im Herzen von Budapest. Die Straßen wie leergefegt, wo sich sonst Autoschlangen bilden. Grund war die geplante Entschärfung einer Weltkriegsbombe, die in der Donau gefunden wurde.

Ein an der Operation beteiligter Offizier erklärte: "Wir haben eine Sicherheitszone errichtet, damit im Falle einer unbeabsichtigten Detonation niemand verletzt wird."

Anwohner in unmittelbarer Nähe wurden evakuiert.

Einer der Anwohner berichtet von der Evakuierung: "Die Polizei hat am Morgen gegen halb 9 geklingelt und gesagt, dass wir in einer halben Stunde unser Haus verlassen müssen. "

Andere suchten einen Parkplatz in sicherer Entfernung: "Ich werde mein Auto umparken, weil es am Fluß steht."

Die Bombe musste zunächst aus dem Wasser gefischt werden, erst danach konnten Sprengstoffexperten mit der Entschärfung des Blindgängers beginnen.

Róbert Csákány, Euronews: "Die Umleitungen und Vorsichtsmaßnahmen haben für Störungen in der Gegend gesorgt, aber die Anwohner hatten keine Angst. Es könnten sich hunderte dieser Bomben im Fluß befinden, sagen sie."