Buch der Woche: Rezension: Wie Storytelling in sozialen Medien funktioniert

Marketing in den sozialen Medien ist wie Boxen, sagt Autor Gary Vaynerchuk. Eine Rezension seines Buchs über Storytelling bei Facebook.

Berlin. Gary Vaynerchuk ist So­cial-Media-Experte mit eigener Agentur in New York, Autor gut gehender Bücher und Boxer. Marketing in den sozialen Medien ist für ihn wie Boxen. Wer im Boxen seinen Gegner schlagen will, muss erst eine Reihe "Jabs" landen. Das sind Treffer mit der Führhand, bevor er den entscheidenden Aufwärtshaken zum K.o.-Schlag setzt.

So läuft es auch mit dem Verkaufen über die sozialen Medien, wie er in "Storytelling in sozialen Medien" erklärt (Plassen Verlag, 224 Seiten, 19,99 Euro). Erst wenn eine Beziehung zwischen der Marke und dem potenziellen Kunden aufgebaut ist, lohnt es sich, ein Kaufangebot zu platzieren.

Bild Nr. 1:
Cover von "Storytelling in den sozialen Medien" von Gary Vaynerchuk. Plassen Verlag

Der Schlüssel zum Aufbau dieser Beziehung ist der Inhalt (Content). Da aber jede Plattform anders funktioniert, muss der Content stets plattformspezifisch sein. Auf Facebook kommt es zum Beispiel darauf an, die Community zur Interaktion zu animieren. Twitter ist geeignet, sich mit eigenen Meinungen zu positionieren. Pinterest lädt zu einem kreativen Umgang mit dem Markenimage ein, und beim visuell orientierten Instagram sind die Hashtags wichtiger als bei Twitter. Die Reihe lässt sich fortsetzen.

Anschaulich

Vaynerchuk widmet jeder Plattform ein Kapitel und bietet eine Mischung aus harten Fakten, kommentierten Beispielen und Anwendertipps. Der amerikanische Autor pflegt einen sehr selbstsicheren Schreibstil, der direkt und unterhaltsam ist. Besonders anschaulich sind die abgebildeten und kommentierten Beispiele. Der einzige Wermutstropfen für deutsche Leser ...

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