Bryan Singer bestreitet sexuellen Angriff auf 17-Jährigen

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Gerade wurde er als Regisseur von "Bohemian Rhapsody" gefeuert, jetzt muss sich Bryan Singer gegen schwerste Vorwürfe wehren.

Filmemacher Bryan Singer (52) hat Vorwürfe "mit aller Entschiedenheit" zurückgewiesen, wonach er angeblich einen 17-Jährigen sexuell missbraucht haben soll. Laut US-Medienberichten ist er wegen eines sexuellen Übergriffs verklagt worden. Vor wenigen Tagen erst war Singer als Regisseur des Queen-Biopics "Bohemian Rhapsody" entlassen worden.

Der damals 17-jährige Mann behauptet laut "Deadline" und "TMZ" bei Gericht, dass er von Singer im Jahr 2003 auf einer Yacht sexuell missbraucht worden sein soll. Der Regisseur hat die Vorwürfe dementiert, ein Sprecher wird mit den Worten zitiert: "Bryan bestreitet diese Vorwürfe mit Bestimmtheit und wird sich gegen diese Klage vehement zur Wehr setzen."

In den Gerichtsunterlagen wird laut "TMZ" behauptet, dass Singer sein vermeintliches Opfer bei einer Party auf dem Schiff in ein Zimmer gelockt und ihn zu sexuellen Handlungen gezwungen haben soll. Der Regisseur soll dem Mann angeblich auch angeboten haben, ihm bei seiner Schauspiel-Karriere zu helfen, wenn er über den angeblichen Vorfall schweige, ihm aber auch gedroht haben, für den Fall, dass er etwas sage, heißt es bei "TMZ" weiter.

Gerade wurde Singer gefeuert

Am Montag hatte Twentieth Century Fox bekannt gegeben, dass Singer nicht länger als Regisseur von "Bohemian Rhapsody" tätig sei, da er nicht zur Arbeit erschienen sei. Singer erklärte dem "Hollywood Reporter" anschließend, er sei gefeuert worden, nachdem Fox ihm nicht erlaubt habe, sich freizunehmen. Er selbst und ein Elternteil seien krank geworden, weshalb er eine Auszeit benötigt hätte.

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