Nach Horror-Foul: ManCity nennt Diagnose bei Sane

Nach diesem rüden Foul fehlt Leroy Sane ManCity mehrere Wochen

Leroy Sane hat wie befürchtet eine Bänderverletzung erlitten und wird vorerst ausfallen.

Beim 2:0-Sieg von Manchester City im FA Cup gegen Zweitligist Cardiff City am Sonntag hatte sich der deutsche Nationalspieler Sane nach einem bösen Foul verletzt, am Montagabend gaben die Citizens die Diagnose bekannt:

Sane zog sich Sane einen Bänderriss im Sprunggelenk zu. Wie lange er ausfällt, ist noch ungewiss.


"Sane wurde eingehend untersucht. Wir können bestätigen, dass der 22-Jährige für eine Weile fehlen wird - wann er zurückkehrt, ist noch völlig offen", teilte Manchester auf seiner Website mit.

"Ich habe eine Bänderverletzung erlitten, aber ich denke, dass es nicht so schlimm ist, wie es aussah", schrieb Sane bei Twitter: "Ich bin motiviert, so schnell wie möglich auf den Platz zurückzukehren."


City-Teammanager Guardiola hatte bereits zuvor spekuliert, Sane könne "vielleicht zwei oder drei Wochen oder vielleicht einen Monat fehlen."

Sane war bei einem Tempogegenstoß der Citizens auf dem Weg zum 3:0 mit dem Ball über den ganzen Platz gesprintet. Als der Ex-Schalker zum Abschluss ansetzen wollte, holte ihn Cardiffs Joe Bennett mit einer heftigen Grätsche von den Beinen.

Sane rappelte sich zwar danach wieder hoch, durfte aber nicht weiterspielen. Guardiola ging auf Nummer sicher und wechselte den Flügelflitzer für Sergio Agüero aus.


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DFB warnt Cardiff - und löscht den Tweet später

Der englische Twitter-Account der deutschen Nationalmannschaft schickte nach dem Brutalo-Foul sogar eine "Warnung" an das Heimteam: "Hey, Cardiff. Wir wollten euch nur wissen lassen, dass wir im Sommer ein wirklich wichtiges Turnier spielen. Bitte verletzt nicht unsere Spieler. Danke", hieß es.

War den DFB-Verantwortlichen der Tweet zu kritisch? Fakt ist: Später am Abend wurde der Beitrag wieder gelöscht.


Das Spiel in Cardiff war für Sane insgesamt ein Abend zum Vergessen, denn vor dem Foul an ihm wurde ManCity auch noch ein Tor aberkannt, weil er im Abseits gestanden haben soll. Die Entscheidung der Schiedsrichter war allerdings falsch.

Bernardo Silva zog in der 26. Minute von rechts in die Mitte und wuchtete den Ball unter die Latte - doch der Treffer wurde nicht anerkannt. Sane soll die Sicht des Keepers versperrt haben, die TV-Bilder zeigten aber: Der Deutsche stand gar nicht im Abseits.

Geniestreich von De Bruyne

Für klare Verhältnisse sorgten dann trotzdem die Tore von Kevin De Bruyne (8. Minute) und Raheem Sterling (36.).

Besonders sehenswert war dabei der Treffer des Belgiers. De Bruyne verwandelte einen Freistoß an der Strafraumgrenze flach geschossen unten links, während alle Cardiff-Spieler in der Mauer hoch sprangen. 

In einer weiteren FA-Cup-Partie setzte sich Chelsea souverän gegen Newcastle durch.