Bruchhagen sauer wegen HSV-Spott

Heribert Bruchhagen ist seit Dezember 2016 Vorstand beim Bundesligisten Hamburger SV

Der Vorstandsvorsitzende des Hamburger SV, Heribert Bruchhagen, hat mit Unverständnis auf die heftige Kritik an seinem Klub reagiert. 

"Wir als HSV werden unsympathisch und geringschätzig begleitet. Jeder nimmt sich inzwischen das Recht heraus, über den HSV zu spotten. Das ist offenbar chic und stört mich ganz massiv", sagte Bruchhagen im kicker

Bei anderen Krisenvereinen sei das nicht so: "Ich finde, dass zum Beispiel der 1. FC Köln und Werder Bremen medial in diesen Wochen sehr sympathisch begleitet werden." 


Bruchhagen stärkt Kühne

Gleichzeitig nahm Bruchhagen Investor Klaus-Michael Kühne in Schutz: "Natürlich wird Herrn Kühne Unrecht getan. Er hat die Transfers ja nicht getätigt. Er wurde in der Vergangenheit immer wieder um finanzielle Unterstützung gebeten - und hat geholfen."

An Diskussionen zu einem Trainerwechsel möchte sich Bruchhagen derweil nicht beteiligen: "Wir werden das Pingpong-Spiel nicht mitmachen", sagte er.

Hoffnungsvoll stimmt ihn "der Fakt, dass er (Gisdol; d. Red.) diese Situation schon einmal gemeistert hat. Er hatte mit unbequemen Entscheidungen im Winter entscheidenden Anteil an unserem Klassenerhalt."