Das britische Pfund geht aus: Vor Europa-League-Spiel stürmen FC-Fans Kölner Banken

Viele 1. FC-Köln-Fans haben sich im Vorfeld des Spiels mit der Währung eingedeckt.

Die Brexiteers haben bei ihrer Kampagne für den EU-Austritt Großbritanniens vor allem mit diesem Argument geworben: „Die wollen nur unser Geld.“ Wir geben zu: Stimmt. Zumindest für eine Menge Kölner, aber immerhin zahlen sie auch für das britische Geld.

Tausende FC-Fans haben sich innerhalb weniger Tage für ihren Trip zum Spiel des 1.FC Köln beim FC Arsenal in London mit Devisen eingedeckt. Das bringt Kölner Bankhäuser an den Rand des Währungskollapses: Ihnen geht das britische Pfund aus. Die Kreissparkasse Köln musste sich eilig bei der Hessischen Landesbank neue Pfund besorgen, wie die Bank bestätigt. Auch die Sparkasse Köln-Bonn musste schon nachbestellen.

Ticketpreise schnellen in die Höhe

Die FC-Anhänger tun gut daran, ein paar Pfund in der Tasche zu haben. 20.000 Menschen haben sich beim FC auf 2900 verfügbare Karten für das Spiel beworben, etliche kommen ohne Ticket und hoffen auf den Schwarzmarkt. Dort werden zurzeit Preise von bis zu 200 Euro pro Karte verlangt. Ein Pint Bier kostet im Emirates Stadion ungerechnet knapp vier Euro.

Ein einfaches Hotelzimmer schlägt mit durchschnittlich 100 Euro zu Buche, die Fähre über den Ärmelkanal kostet pro Pkw etwa 120, der Transfer per Eurotunnel gut 150 Euro. Am 19. Oktober spielt der FC in Borissow. Die Banken sollten sich schon mal ein paar weißrussische Rubel besorgen.

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