Britische Forscher haben in Starbucks-Getränken Fäkalbakterien gefunden

John Stanley Hunter
Starbucks

Der TV-Sender BBC hat in einer Recherche die Kaffees von drei Gastronomieketten getestet. Costa und Café Nero sind hauptsächlich im Vereinigten Königreich bekannt, Starbucks ist auch international populär. Alle drei Ketten wiesen Probleme auf, bei Starbucks und Nero wurde jeweils in drei von zehn getesteten Kaffees Bakterien gefunden: sogenannte Fäkalcoliforme. Bei Costa waren es gleich sieben aus zehn Stichproben.

Für die Verbrauchersendung „Watchdogs“, die am heutigen Mittwochabend ausgestrahlt wird, wurden in 30 Filialen zudem die Sauberkeit von Tischen und Tablets getestet.

Tony Lewis vom Chartered Institute of Environmental Health nannte die Zustände „besorgniserregend“. Die gefundenen Bakterien „sollten auf keinen Fall vorkommen — geschweige denn in den signifikant hohen Zahlen.“ Er bezeichnete die Bakterien als „opportunistische Erreger — die Quelle für Krankheiten“. Damit sind bakterielle Allesfresser gemeint, äußerst überlebensfähig und besonders gefährlich für Menschen mit geschwächtem Immunsystem.

Dem BBC sagte Starbucks, man nehme die Hygienebedingungen in den Filialen „sehr ernst“ und würde nun eine betriebsinterne Untersuchung starten, um den Ergebnissen auf den Grund zu gehen.

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