Nicht wegen Bayern? Laimer sagte Klopp ab

Konrad Laimer hat sich ausführlich zu seinem geplatzten Wechsel von RB Leipzig zum FC Bayern geäußert.

Der Mittelfeldspieler von RB erlebte in der jüngst abgelaufenen Transferperiode eine wochenlange Hängepartie. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

„So ist Fußball. Ich habe diesen Sommer viele Gespräche geführt, hier bei RB intern und auch viel mit meiner Familie und meiner Freundin“, sagte Laimer im Interview mit der Bild-Zeitung: “Schlussendlich hat es am Ende nicht funktioniert. Es bringt jetzt auch nichts, da rumzumeckern.“

Nach fünf Jahren in Leipzig komme nun halt ein sechstes dazu, „alles ist gut. Ich weiß, wie ich mit der ganzen Geschichte umgehen soll und auch muss.“ Im Moment überwiege die Vorfreude auf die nächsten Spiele.

Darum wollte Laimer zu den Bayern

„Es ist immer auch eine Wertschätzung und Bestätigung für die harte Arbeit, wenn sich die größten Vereine in Europa für dich interessieren. So was ist auch mal schön zu lesen“, erklärte Laimer, dessen Vertrag noch bis 2023 gilt: „Aber grundsätzlich musst du es gut einordnen können, die Mischung muss passen. Das ist jetzt abgehakt.“

Der Transfer des 25-jährigen Österreichers war unter anderem an der von RB geforderten Ablöse gescheitert. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Laimer selbst wollte bei Bayern den nächsten Schritt machen: „Schlussendlich bin ich schon jemand, der gerne aus der Komfortzone rausgeht. Wenn man etwas Neues macht, muss man sich neu beweisen, mehr machen.“ Nach fünf Jahren bei RB sei er an einem solchen Punkt angekommen.

Liverpool war für Laimer keine Option mehr

„Ich hätte gerne mal was Neues probiert, aber das ist ja keine Entscheidung gegen Leipzig. Hier fühle mich wohl, habe alles, was ich brauche“, sagte Laimer, der auch einen kurzen Kontakt zu Bayern-Trainer Julian Nagelsmann, mit dem er schon bei RB zusammen arbeitete, bestätigte. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Kurz vor Ende der Transferphase war Laimer übrigens auch noch vom FC Liverpool umworben worden. Für den Spieler aber keine ernsthafte Option - was wohl nicht mit dem Interesse der Bayern zu tun hatte: „Das war nicht so heiß, dass noch was gegangen wäre. Ein überstürzter Abgang ist nicht mein Ding. Wenn ich wechseln sollte, will ich das in Ruhe durchdenken und entscheiden, nicht von heute auf morgen.“

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