Brexit macht Großbritannien-Urlaub aktuell günstiger

Als Folge der Brexit-Entscheidung ist ein Urlaub in Großbritannien günstiger geworden. Besonders viel sparen deutsche Touristen in Bulgarien, Kroatien und Spanien

Die Brexit-Entscheidung der Briten hat Unterkünfte für Urlauber im Vereinigten Königreich für Deutsche günstiger gemacht. Wegen der aus der Entscheidung folgenden Wechselkursverluste kosten Gaststätten- und Hoteldienstleistungen in Großbritannien aktuell 3,9 Prozent weniger als in Deutschland, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte.

Deutlich kostengünstiger als in Deutschland ist den Angaben zufolge vor allem der Urlaub in Süd- und Osteuropa. So liegt das Preisniveau für Hotels und Gaststätten in Bulgarien bei weniger als der Hälfte verglichen mit Deutschland (minus 59,8 Prozent). In Kroatien bekommen Urlauber immerhin noch eine Preisdifferenz von minus 35,8 Prozent, in Spanien müssen Urlauber 22,7 Prozent weniger für diese Dienstleistungen als in Deutschland zahlen.

Dafür ist der Urlaub im Norden zum Teil deutlich teurer. In Island müssen Urlauber 62,5 Prozent mehr für Hotels und Gaststätten zahlen als in Deutschland. Mit um 35,5 Prozent höheren Kosten ist Dänemark das teuerste Land innerhalb der Europäischen Union. Auch im Nachbarland Frankreich berappen deutsche Touristen 5,8 Prozent mehr für ihre Unterkünfte als in Deutschland.