Auf Brenos Spuren: Wagner erklärt seine Rückennummer

Sandro Wagners Lieblingsnummer beim FC Bayern war nicht mehr frei

Was lange währt, wird endlich gut: Sandro Wagner ist von der TSG Hoffenheim zu seinem Jugendverein  FC Bayern zurückgekehrt - mit einem kuriosen Nebenaspekt.

Der Mittelstürmer suchte sich die für seine Position eher unübliche Rückennummer 2 aus.

"So viele Nummern waren nicht frei. Die 14 war vergeben. Das ist meine Lieblingsnummer. Von dem her war die 2, wie ich finde, ganz passend. Es ist mein zweiter Anlauf", sagte Wagner nach der Bestätigung seines Transfers.


Die 2 war beim Rekordmeister allerdings zuletzt nicht sonderlich beliebt. Seit 2012 wurde sie nicht mehr vergeben. Ihr letzter Träger war der in München zum Scheitern verurteilte brasilianische Abwehrspieler Breno.

Wagner tritt aber auch in die Fußstapfen einer echten Legende: Außenverteidiger Willy Sagnol trug die 2 von 2000 bis 2009. Weitere bekannte Träger waren Markus Babbel (1994 bis 2000), Thomas Berthold (1991 bis 1992) und Jorginho (1992 bis 1995).


"Ich hoffe, dass sie mir Glück bringt"

"Ich freue mich jetzt und hoffe, dass mir die 2 Glück bringt", sagte Wagner. 

Der Angreifer unterschrieb am Donnerstag beim FCB einen ab 1. Januar 2018 gültigen Vertrag bis 2020. Der 30-Jährige soll eine Ablöse in Höhe von 13 Millionen Euro kosten. Wagner ist bei den Bayern als Backup für Robert Lewandowski eingeplant.

"Wir sind überzeugt, dass Sandro Wagner die Qualität unserer Mannschaft durch seine Klasse und seine Erfahrung weiter erhöhen wird", sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic.

Wagner betonte, er freue sich "riesig" über die Rückkehr in seine Geburtsstadt München, wo er schon bis 2008 für die Bayern stürmte (vier Bundesligaspiele). Wagners Familie lebt im Vorort Unterhaching.

"Eine lange Reise geht für mich zu Ende, ich komme wieder nach Hause zu meinem Verein, in meine Heimat", sagte Wagner: "Ich bin sehr glücklich, dass alles geklappt hat. Bayern ist der beste Verein in Deutschland und einer der besten der Welt. Als das Angebot kam, musste ich nicht lange überlegen."