Bremer Abseitstor lässt Freiburg wüten

Philipp Bargfrede (M.) wird von seinen Mitspielern beglückwünscht

In der Bundesliga gibt es trotz der Einführung des Videobeweises immer wieder Diskussionen um strittige Entscheidungen.

Im DFB-Pokal gibt es den Videobeweis erst ab dem Viertelfinale, daher konnte im Achtelfinalspiel zwischen Werder Bremen und dem SC Freiburg auch niemand aus Köln eingreifen und den aufgebrachten Gästen helfen.

In der 69. Minute erzielte Philipp Bargfrede das 3:1 für Bremen, allerdings aus Abseitsposition, die der Schiedsrichter-Assistent an der Linie auch erkannte und seine Fahne hob.

Referee Guido Winkmann überstimmte seinen Assistenten jedoch und löste dadurch bei den Freiburgen Wut und Entsetzen aus.

Was war geschehen, das die Gäste so erzürnte?

Freiburgs Robin Koch wollte einen Teamkollegen anspielen, traf aber den Fuß von Bargfrede. Von Bargfredes Fuß sprang der Ball in den Lauf von Jerome Gondorf, der zwar die Kugel nicht berührte, aber einen Freiburger mit einem Bodycheck sperrte und dadurch ins Spiel eingriff und Bargfrede freie Bahn verschaffte.


Freiburgs Trainer Christian Streich hatte sich auch mehrere Minuten nach dem Treffer immer noch nicht beruhigt und machte seinem Unmut lautstark Luft. Die Freiburger Spieler redeten auf den Assistenten an der Linie ein, aber die Entscheidung war längst gefallen.

Freiburg verkürzte in der 86. Minute durch Yoric Ravet, doch Werder zog ins Viertelfinale ein.