Bremen: Geheimtreffen mit Labbadia

Reinhard Franke
Bruno Labbadia hatte als Trainer zwei Amtszeiten beim Hamburger SV: In den Spielzeiten 2009/2010 und 2015/2016

Bruno Labbadia ist nach SPORT1-Informationen der Wunschkandidat von Werder Bremen auf die Nachfolge des am Montag beurlaubten Ex-Trainers Alexander Nouri.

Es gab schon zwei Treffen mit dem früheren Coach des Hamburger SV, der als Spieler von 1996 bis 1998 für Werder aktiv war (63 Bundesligaspiele). 

Labbadia hat große Lust auf den Job an der Weser, heißt es aus seinem Umfeld.

Labbadia rettet HSV vor Abstieg

Der 51-Jährige wurde beim HSV am 25. September 2016 beurlaubt. Zuvor hatte er die Hanseaten 2015 vor dem Abstieg gerettet - in der Relegation gegen den Karlsruher SC.

Die Sport Bild berichtet, dass sich der frühere Präsident Klaus-Dieter Fischer (von 2003 bis 2014) einen erfahrenen Trainer wünscht, was auf Labbadia zutreffen würde. Er trainierte in der Bundesliga auch schon Bayer Leverkusen und den VfB Stuttgart.

Der frühere Erfolgscoach der Bremer, Thomas Schaaf, soll bei Werder zudem Technischer Direktor werden. Doch wie SPORT1 weiß, ist in dieser Frage noch keine Entscheidung gefallen.

Schaaf Technischer Direktor?

Der Job des Technischen Direktors muss in den Werder-Gremien nämlich noch genehmigt werden. Nicht jeder stimme dem zu, heißt es. Eine endgültige Entscheidung über diesen Posten fällt auf der Jahreshauptversammlung am 20. November.

Als weitere Kandidaten für den Trainerjob an der Weser werden neben Labbadia Markus Weinzierl (zuletzt Schalke 04), Rene Weiler (zuletzt RSC Anderlecht) Andre Schubert (ehemals Borussia Mönchengladbach) Marcel Koller (Ex-Nationaltrainer von Österreich), Dirk Schuster (früher FC Augsburg) und SPORT1-Experte Armin Veh gehandelt.