„Bravo“-Umfrage: Jugendliche würden am ehesten Merkel wählen

Das Kult-Magazin hat Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren zur Politik befragt.

Bei der Bundestagswahl dürfen sie noch nicht wählen, die 14- bis 17-Jährigen in Deutschland. Für Politik interessieren sich trotzdem viele. Sehen sie die Welt ganz anders als die Erwachsenen?

Keine zehn Wochen mehr bis zur Bundestagswahl. Die größte Macht am 24. September haben die Senioren: Von 61,5 Millionen wahlberechtigten Deutschen stellen die Über-70-Jährigen mit 12,7 Millionen die größte Gruppe. Aber die Wahl beschäftigt auch diejenigen, die noch keine Kreuzchen machen dürfen.

Bravo und YouGov veröffentlichen repräsentative Umfrage

Die Zeitschrift „Bravo“ hat Jugendliche von 14 bis 17 Jahren befragen lassen, was sie von Politik und von Politikern halten - mit einigen überraschenden Ergebnissen. Sieben Erkenntnisse aus der YouGov-Jugendstudie.

Politik ist nicht egal

Vier von fünf Jugendlichen finden es wichtig, wählen zu gehen, damit die eigenen Interessen vertreten werden. Immerhin ein Drittel (31 Prozent) interessiert sich ziemlich oder sehr stark für Politik, ein weiteres Drittel weniger stark oder gar nicht - etwa wie bei den Erwachsenen, sagt YouGov-Sprecher Holger Geißler. Das dritte Drittel stuft sein politisches Interesse als „mittelmäßig“ ein.

Die Schule ist für Informationen wichtiger als das Netz

Drei von vier Jugendlichen kommen in der Schule mit politischen Fragen in Kontakt. 51 Prozent informieren sich dort häufig oder sehr häufig über Politik. Fast ebenso viele (48 Prozent) holen sich Infos im Fernsehen. An dritter Stelle stehen Gespräche mit Familien, Bekannten und Freunden (43 Prozent). Erst dann folgen Nachrichten-Apps und soziale Netzwerke mit 36 beziehungsweise 32 Prozent. Unter denen spielen...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung