Braun verbreitet im "Moma" Optimismus: Hohe Impfbereitschaft verspricht "schönen Sommer"

teleschau
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Helge Braun zeigt sich optimistisch: "Wenn wir eine hohe Impfbereitschaft in der Bevölkerung haben, dann werden wir das Virus sehr schön zurückdrängen können, und dann gibt es auch einen schönen Sommer." (Bild: ARD Screenshot )
Helge Braun zeigt sich optimistisch: "Wenn wir eine hohe Impfbereitschaft in der Bevölkerung haben, dann werden wir das Virus sehr schön zurückdrängen können, und dann gibt es auch einen schönen Sommer." (Bild: ARD Screenshot )

Viele Monate mussten die Menschen in der Corona-Pandemie durchhalten. Nun macht Kanzleramtschef Helge Braun im "ARD-Morgenmagazin" Hoffnung: Eine hohe Impfbereitschaft verspreche einen "schönen Sommer".

Welche Freiheitsrechte sollen Menschen nach einer zweifachen Corona-Impfung zurückbekommen? Kaum eine andere Frage wird dieser Tage in Deutschland heißer diskutiert. Im Gespräch mit Michael Strempel vom "ARD-Morgenmagazin" fasste der Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) am Dienstag den derzeitigen Stand zusammen. Er blickte dabei durchaus positiv auf die nähere Zukunft.

Wichtig seien zwei Fragen, erklärte Braun: "Erstens einmal, wann ist man vollständig geimpft?" Für das Robert-Koch-Institut sei dieser Zustand derzeit "zwei Wochen nach der Zweitimpfung" erreicht. Auch wenn bislang nur wenige Deutsche diesen Status erreicht hätten, sei bereits jetzt absehbar, dass es unter diesen Personen kaum schwere Verläufe gebe, betonte Braun. "Die zweite Frage ist: Kann man unbemerkt trotzdem die Ansteckung weitertragen, also infektiös werden?" Das, so Braun weiter, geschehe zu einem "gewissen Prozentsatz", weshalb Maßnahmen zum "gesellschaftlichen Schutz" - wie etwa Maske tragen oder Abstand halten - auch für sie noch eine ganze Zeit lang gelten würden.

Michael Strempel (rechts) diskutierte mit Helge Braun über die Ergebnisse des Impfgipfels. (Bild: ARD Screenshot )
Michael Strempel (rechts) diskutierte mit Helge Braun über die Ergebnisse des Impfgipfels. (Bild: ARD Screenshot )

"Nach Priorisierung zu impfen, rettet Leben"

Freiheitsrechte, etwa im Hinblick auf die Zahl der erlaubten Kontakte, müssten Geimpften aber wieder gewährt werden. So würden die Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) und der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) derzeit an einer Verordnung arbeiten, "dass bei Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen vollständig Geimpfte und diejenigen, die genesen sind von dem Corona-Virus, bei Kontaktbeschränkungen nicht mitgezählt werden".

Was die zurzeit viel diskutierte Impfpriosierung anging, hatte Braun eine klare Haltung: "Nach Priorisierung zu impfen, rettet Leben", erklärte der 48-Jährige. Gerade in den Pflegeheimen, wo es noch rund um Weihnachten sehr hohe Todeszahlen gab, sehe man nun den Erfolg der Impfkampagne. Deshalb plädierte er weiter für einen "gesicherten Zugang" zum Impfstoff für Menschen mit Vorerkrankungen und jene, die in ihrem Beruf, etwa im Supermarkt, täglich mit vielen Menschen zu tun hätten - zumindest noch für "einige Wochen".

"Das haben wir alle selber in der Hand"

Zuletzt stellte Strempel dann die für viele Menschen wichtigste Frage: "Die Leute sehnen sich nach einem schönen Sommer. Wie optimistisch sind sie, dass der auch kommen kann?" Der CDU-Politiker antwortete: "Das haben wir alle selber in der Hand." Bereits im Juni werde man an einen Punkt kommen, an dem sich mehr Leute impfen lassen können. "Wenn wir eine hohe Impfbereitschaft in der Bevölkerung haben, dann werden wir das Virus sehr schön zurückdrängen können, und dann gibt es auch einen schönen Sommer."

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