Brandstiftung : 2017 wurden in Berlin bereits mehr als 150 Autos angezündet

Vier ausgebrannte Autos in Berlin-Neukölln. In der Hauptstadt wurden seit Jahresbeginn 151 Autos in Brand gesetzt

Ein brennendes Auto in Marienfelde, drei Firmenwagen, die dort in Flammen aufgegangen sind – die Meldungen über ausgebrannte Autos reißen nicht ab. In der Hauptstadt sind seit Jahresbeginn 151 Autos in Brand gesetzt worden.

Davon wurde nach Angabe der Polizei an 118 Autos aus reinem Vandalismus ein Feuer entfacht. Bei den verbleibenden 33 Fahrzeugen, die im ersten Halbjahr in Brand geraten waren, gehen die Ermittler von politisch motivierten Straftaten aus. Insgesamt 22 Mal haben die Täter zugeschlagen und dabei 33 Fahrzeuge beschädigt. Die Mehrzahl dieser Straftaten, und zwar zwölf, werden dem politisch linken Spektrum zugeordnet. In den verbleibenden acht Fällen wird von einer rechtsgerichteten Straftat ausgegangen. Hierbei ist nach Angaben der Polizei auffällig, dass im Gegensatz zu den Vorjahren in diesem Jahr mehr Brandstiftungen dem politisch rechten Spektrum zuzuordnen sind.

Doch insgesamt scheint nach der Entwicklung des ersten Halbjahres nicht nur die Gesamtzahl der Brandstiftungen an Fahrzeugen im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückzugehen, sondern auch die der Fälle, in denen aufgrund der politischen Ausrichtung der polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungsarbeit übernehmen musste. So waren es im Jahr 2016 insgesamt 72 Fälle, in denen sich der polizeiliche Staatsschutz an der Aufklärung beteiligt hat.

Die Polizei ermittelte im Jahr 2016 in 312 Fällen wegen derartiger Brandstiftung. Dabei wurden 372 Autos zerstört. Das geht aus der veröffentlichten Polizeilichen Krim...

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