Brandrede im Weissen Haus: McConaughey zu US-Waffengesetzen

Hollywood-Schauspieler Matthew McConaughey hat im Weißen Haus eine eindringliche Rede über die Notwendigkeit einer "verantwortungsvollen" Waffengesetzgebung gehalten. McConaughey, der in Uvalde, dem Schauplatz der Schießerei an einer Schule im vergangenen Monat geboren wurde, machte seiner Frust über die Untätigkeit der Politik Luft.

Das sollte ein überparteiliches Thema sein, kein parteipolitisches. Da ist nichts Demokratisches oder Republikanisches in den Taten dieser Schützen, da ist nichts davon.

McConaughey kritisierte die parteipolitsche Vereinnahmnung des Themas und die unfähigkeit zum handeln: "Die Verantwortlichen haben es versäumt, zu handeln. Wir bitten Sie also, ich bitte Sie, fragen Sie sich bitte selbst: Können beide Seiten über sich hinauswachsen? Können beide Seiten über das politische Instrumentalisierung hinausblicken und zugeben, dass wir ein Problem mit dem Schutz von Leben haben?

Der Schauspieler nannte Punkte, an denen seiner Auffassung angesetzt werde sollte - neben einer schärferen Waffegesetzgebung: "Wir müssen in die psychische Gesundheitsversorgung investieren. Wir brauchen sicherere Schulen. Wir müssen die sensationslüsterne Medienberichterstattung eindämmen. Wir müssen unsere Familienwerte wiederherstellen. Wir müssen unsere amerikanischen Werte wiederherstellen. Und wir brauchen einen Waffenbesitz, der verantwortungsvoll ist."

Neunzehn Kinder und zwei ihrer Lehrer starben, als ein 18-jähriger Schütze mit einem halbautomatischen Gewehr in Uvalde, Texas, das Feuer eröffnete. Es war eine der schlimmsten Schießereien an amerikanischen Schulen in einem Land, in dem der freie Waffenbesitz in der Verfassung verankert ist.

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