Brandenburg : Gift-Eier aus den Niederlanden in Brandenburg aufgetaucht

Der Skandal um belastete Eier aus den Niederlanden weitet sich aus

Auch in Brandenburg sind mit dem Insektizid Fipronil verseuchte Eier aus den Niederlanden aufgetaucht und es könne derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass die Eier auch nach Berlin gelangt sind.

Eine Handelskette habe ihre Filialen mit belasteten Eiern beliefert, sagte ein Sprecher des Brandenburger Verbraucherschutzministeriums am Donnerstag. Fipronil wird in Ställen zur Bekämpfung von Schädlingen eingesetzt. Eier sollten vor dem Verzehr auf ihre Herkunft überprüft werden, ob sie die Kennung NL tragen, hieß es. Bislang waren in den Niederlanden in 28 Betrieben mit Fipronil belastete Eier entdeckt worden, inzwischen sind sie in mehreren deutschen Bundesländern aufgetaucht.

Stichprobenartige Untersuchungen in Filialen geplant

Von der betroffenen Handelskette seien bereits am Mittwoch vorsorglich alle Eier mit NL-Printnummern aus den Großhandelslagern und Verkaufsfilialen zurückgerufen worden. Ein im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ansässiges Zentrallager werde derzeit durch die Lebensmittelüberwachungsbehörde kontrolliert, sagte der Sprecher. Später seien stichprobenartige Untersuchungen in Filialen geplant.

Eier womöglich auch nach Berlin gelangt

Mit dem Insektizid Fipronil belastete Eier sind womöglich doch nach Berlin gelangt. Es sei nicht auszuschließen, dass aus einem Brandenburger Logistikzentrum betroffene Ware auch nach Berlin gebracht wurde, sagte ein Sprecher der Senatsverwaltung für Verbraucherschutz am Donnerstag. Lebensmittelkontrolleure der Bezirke hätten mit der Su...

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