Brandenburg: Fahrer stirbt nach Unfall mit entlaufenen Wasserbüffeln

Der eingesetzte Beamte habe vor zwei Wochen trotz zweier Notrufe von Zeugen keinen Streifenwagen losgeschickt.

Julius Betschka

TreuenbrietzenZwei Zirkustiere haben einen Autofahrer aus Brandenburg am Dienstagmorgen wohl das Leben gekostet. Laut den Angaben der Direktion Süd der Brandenburger Polizei war der 56 Jahre alte Mann am frühen Dienstagmorgen mit seinem Skoda auf der Bundesstraße 102 zwischen Treuenbrietzen und Niemegk im Landkreis Potsdam-Mittelmark unterwegs.

Auf der Höhe der alten Ziegelei Treuenbrietzen kollidierte der Brandenburger mit zwei Wasserbüffeln, die die Straße überquerten. Er habe den bis zu 500 Kilogramm schweren Tieren laut einem Polizeisprecher noch ausweichen wollen, was ihm nicht gelang. Dadurch habe er die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Straßenbaum. Dadurch wurde er im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt.

Ein Zeuge, der den Unfall aus einem entgegenkommenden Auto mitbekommen hatte, versuchte sofort erste Hilfe zu leisten: Er konnte ihn zunächst aus dem Autowrack befreien und mit lebensrettenden Maßnahmen beginnen. Ein Notarzt, der kurze Zeit später eintraf, konnte aber nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Auch die beiden Wasserbüffel überlebten den Unfall nicht: Trotz seines Ausweichmanövers kollidierte der Fahrer mit den Tieren. Einer der Büffel verendete durch die Wucht des Aufpralls direkt an der Unfallstelle. Das andere Tier war so schwer verletzt, dass es mit Schüssen aus der Dienstpistole eines Polizisten getötet werden musste. Die beiden Wasserbüffel...

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