Brain Freeze: Das steckt dahinter

Brain Freeze: Das steckt dahinter

Viele dürften das kennen: Man isst ein Eis, und plötzlich treten Kopfschmerzen auf. Dieses Phänomen wird als Brain Freeze, Kältekopfschmerz oder Hirnfrost bezeichnet. Was genau in diesem Moment passiert, wollen Forscher im Jahr 2012 entdeckt haben.

Demnach entsteht der sogenannte Kältekopfschmerz dadurch, dass jede Menge Blut ins Gehirn fließt, was den Druck erhöht. Die Forscher vermuten, dass es sich hierbei um einen Schutzmechanismus des Körpers handelt, da durch de Menge an warmem Blut verhindert wird, dass das Gehirn zu kalt wird.

Auch wenn es sich beim sogenannten Brain Freeze um eine Schutzfunktion handelt, ist der Schmerz natürlich unangenehm. Um sich davor zu schützen, werden folgende Dinge empfohlen: Ersten sollten Eis oder eiskalte Getränke nur langsam verzehrt werden. Im Idealfall werden sie zunächst für einen Moment im Mund erwärmt, bevor sie geschluckt werden.

Ist es bereits zu spät, kann es helfen, etwas lauwarmes Wasser zu trinken oder den Gaumen mit der Zunge zu berühren. Die gute Nachricht beim Phänomen Brain Freeze ist aber auf alle Fälle: Der Schmerz ist zwar heftig, doch er geht auch schnell wieder vorbei. In der Regel hält er nicht länger als 30 Sekunden an.