Brachte Franck Ribery Freunde in die Bayern-Kabine?

Ribery fällt noch mit einem Außenbandanriss aus, doch der Franzose hofft, noch in diesem Kalenderjahr wieder für den FC Bayern auflaufen zu können.

Der FC Bayern München trennte sich kürzlich von Carlo Ancelotti. Nun kommen immer mehr Gerüchte zutage: Franck Ribery soll Freunde mit in die Kabine des FCB gebracht haben.

Nachdem der kicker von einer Spaltung der Mannschaft berichtete, legte Markus Babbel nun bei Sky90 nach. Der ehemalige Spieler des FC Bayern gab an: "Wenn man dann Familienangehörige, Freunde nach dem Spiel in der Kabine sitzen hat, da frage ich mich dann schon."

Babbel weiter: "Wie tickt denn so ein Spieler?" Auf Nachfrage des Moderators nannte Babbel auch einen konkreten Fall: "Franck Ribery. Und dann kommt der nächste natürlich. Wenn der seine Freunde und Familie mitnehmen darf, dann nehme ich die natürlich auch mit."

Babbel fordert neuen Mann von außen

Erst Sportdirektor Hasan Salihamidzic sei eingeschritten und habe die fremden Personen aus der Kabine entfernt: "Der Trainer ist nach dem Spiel bei Pressekonferenzen, wie soll er das mitbekommen? Je nachdem, was die da besprechen oder wo der Stab war, sind das dann so Kleinigkeiten, kleine Puzzlestücke."

Babbel mahnt an, dass das Macht-Vakuum nach dem Abgang von Matthias Sammer ausgenutzt worden wäre. Den Schalter könne der FC Bayern nun nicht einfach umlegen, dafür müsse es einen neuen Einfluss von außen geben - in Form eines neuen Trainers.

Nagelsmann-Flirt "grenzwertig"

Gleichwohl müsse mancher Profi gebremst werden: "In den letzten zwei Jahren hat Franck Ribery in der Champions League kein Tor geschossen, aber er sieht sich immer noch auf einem Niveau mit Messi und Ronaldo. Die Wahrheit ist, wenn es wirklich um die Wurst geht, ist er nicht da."

Babbel spricht sich für Thomas Tuchel aus: "Auf mich wirkt Tuchel sehr angenehm. Ich weiß nicht, was in Dortmund abgelaufen ist, aber wenn man rein das Sportliche betrachtet, hat er da einen außergewöhnlichen Job geleistet." Das Anbiedern von Julian Nagelsmann dagegen sei "grenzwertig".