Brände in den USA fordern erstes Todesopfer

Feuer in den USA breiten sich weiter aus

Bei den verheerenden Wald- und Buschbränden in den USA ist ein Mensch ums Leben gekommen. Er starb am Freitag bei einem Feuer im Bezirk Siskiyou County im Norden Kaliforniens, wie die Feuerwehr des Bundesstaats im Kurzbotschaftendienst Twitter mitteilte. Unterdessen breiteten sich die Brände bei Rekordtemperaturen von mehr als 40 Grad im Westen des Landes weiter aus.

Bislang vernichteten 60 Großbrände eine Fläche von insgesamt mehr als 333.000 Hektar in 13 Bundesstaaten, wie das Koordinationszentrum der US-Feuerwehren erklärte. Die Behörde verzeichnete unter anderem 20 Brände in Alaska, acht in Colorado, sieben in New Mexico und vier in Kalifornien.

In der Weinbauregion des Napa-Tals im Süden Kaliforniens erklärte Gouverneur Jerry Brown am Freitagabend wegen des "West"-Feuers den Ausnahmezustand. Behörden ordneten Evakuierungen an. Bislang zerstörte das Feuer mehrere Häuser und führte zu Straßensperrungen.

Im vergangenen Jahr hatte es in Kalifornien außergewöhnlich schwere Wald- und Buschbrände gegeben. Das "Thomas"-Feuer, das am 4. Dezember ausbrach, war der schlimmste Brand in der jüngeren Geschichte des US-Bundesstaats. Mehr als 110.000 Hektar Land und rund 1060 Gebäude wurden zerstört. Zwei Menschen kamen ums Leben.