BP: Deepwater-Horizon und kein Ende – oder doch?

Thorsten Küfner
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BP: Deepwater-Horizon und kein Ende – oder doch?

Mit der Aktie des Öl- und Gasproduzenten BP ging es im gestrigen Handel deutlich nach unten. Neben einer leichten Korrektur der Ölpreise belastete den Kurs vor allem eine Meldung des britischen Unternehmens zu den getätigten Zahlungen für die Deepwater-Horizon-Katastrophe im abgelaufenen Quartal.

Denn der Energieriese hatte mitgeteilt, dass die zuletzt geschlossenen Vergleiche im Zusammenhang mit der Katastrophe aus dem Jahre 2010 im vierten Quartal 2017 mit 1,7 Milliarden Dollar deutlich höher ausfielen als bisher erwartet worden war. Für 2018 gehen die Briten von Belastungen in Höhe von knapp drei Milliarden Dollar aus, für 2019 rechnet BP bisher mit 1,6 Milliarden Dollar. Die Tendenz der Kompensations- und Strafzahlungen sei aber weiter klar rückläufig. BMO-Capital-Markets-Analyst Brendan Warn erklärte, die restlichen noch nicht geklärten Ansprüche der Beschädigten seien vermutlich die komplexesten.

Keine Panik
Angesichts der hohen Ölpreise – ein Barrel der Sorte Brent kostete jüngst sogar wieder über 70 Dollar – sind die restlichen Zahlungen für die Katastrophe im Jahre 2010 problemlos zu stemmen. Die Perspektiven für den Energiekonzern, der über eine starke Kostenstruktur, eine sehr solide Bilanz und enorm große Reserven verfügt, sind weiterhin gut. Zudem ist die Bewertung immer noch günstig, die Dividendenrendite hoch und das Chartbild aussichtsreich.

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