Nach Boykott gegen Fenerbahce: Verband schließt Besiktas vom Türkiye Kupasi aus

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Nach Boykott gegen Fenerbahce: Verband schließt Besiktas vom Türkiye Kupasi aus

Weil Besiktas die Fortführung des Halbfinals boykottierte, steht Fenerbahce im Finale. Die Schwarzen Adler wurden zudem mit heftigen Strafen belegt.

Nach dem Boykott von Besiktas bei der angesetzten Fortsetzung des Halbfinals im Pokal gegen Fenerbahce hat der türkische Verband reagiert und die Schwarzen Adler vom Türkiye Kupasi in der Saison 2018/19 ausgeschlossen. Das gab der TFF am Samstag bekannt.

Zudem belegte der Verband Besiktas mit weiteren Sanktionen: Der Klub muss alle alle Einnahmen aus der aktuellen Pokal-Saison zurückzahlen. Außerdem wurde die Partie nun am Grünen Tisch mit 3:0 für Fener gewertet, das damit ins Finale gegen Akhisar Belediyespor einzieht. Fenerbahce muss die nächsten drei Heimspiele im Pokal ohne Zuschauer bestreiten und zudem eine Strafe von rund 200.000 Euro zahlen.

Besiktas scheiterte mit Einspruch gegen die Fortsetzung

Nach dem Spielabbruch im Halbfinal-Rückspiel am 19. April in der 59. Spielminute beim Stand von 0:0 hatte der Verband entschieden, die restlichen rund 30 Minuten unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu Ende  spielen zu lassen.

Grund des Abbruchs war unter anderem die Kopfverletzung von Besiktas-Trainer Senol Günes durch einen von der Tribüne geworfenen Gegenstand. Besiktas versuchte, gegen die Fortzetzung Einspruch beim Verband einzulegen, scheiterte aber mit seinem Vorhaben.