Boxen: WBO-Champion Parker vor Showdown: Joshua ist der "König der Steroide"

Schwergewichtsweltmeister Anthony Joshua hat Dopingvorwürfe seines kommenden Gegners, Joseph Parker, von sich gewiesen. Dieser hatte ihn als "König der Steroide" bezeichnet. Zudem zog Joshua Vergleiche zu Wladimir Klitschko.

Schwergewichtsweltmeister Anthony Joshua hat Dopingvorwürfe seines kommenden Gegners, Joseph Parker, von sich gewiesen. Dieser hatte ihn als "König der Steroide" bezeichnet. Zudem zog Joshua Vergleiche zu Wladimir Klitschko.

Vor dem Vereinigungskampf gegen den amerikanischen IBF-Titelträger Joshua bezeichnete ihn sein neuseeländischer Kontrahent, WBO-Champion Parker, als "König der Steroide". Und Parker fügte hinzu: "Ich beschuldige ihn nicht der Steroid-Nutzung, aber ich sage, dass es möglich ist."

Joshua verzichtete anschließend auf eine verbale Gegenattacke, verwies jedoch auf zahlreiche Dopingtests, denen er sich bereits unterzogen habe: "Ich muss mich immer drei Monate im Voraus anmelden und ich muss den Prüfern zwei Zeitfenster am Tag einräumen, an denen sie wissen, dass sie mich definitiv antreffen können, um mich auf Doping zu testen", erklärte Joshua auf einer Pressekonferenz am Dienstag.

Joshua: Klitschko? "Ein phänomenaler Kämpfer"

Gleichzeitig erinnerte sich Joshua an Wladimir Klitschko: "Das ist Klitschko auch oft passiert. Als ich ihm zugeschaut habe, haben sie ihm wegen seines Kampfstils und seiner Leistung selten Respekt entgegengebracht. Und sie haben diverse Dinge über ihn gesagt."

Für Joshua war dies vollkommen unverständlich, denn "ich denke, er war einfach ein phänomenaler Kämpfer". Auf sich selbst bezogen bekräftigte er: "Ich werde mir das nicht zu sehr zu Herzen nehmen. Ich nehme die Dinge einfach wie sie kommen. Die Leute reden. Wenn ich aber zu Hause bei meiner Familie sitze, dann ist das alles irrelevant."

Joshuas Promoter Eddie Hearn bekräftigte ebenfalls, dass Joshua regelmäßig getestet werde. Und er versuchte ebenfalls die Situation zu entschärfen: "Ich denke Parker bedauert seine Worte. Er hat sich auf seiner Facebook-Seite entschuldigt."

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