Boxen: Mayweather schlägt McGregor – Money, Money, Money

Floyd Mayweather (l.) wies Käfigfighter Conor McGregor routiniert in die Schranken

Las Vegas/Berlin.  Nicht mal das Ende hatte den erhofften Knalleffekt. Ja, Floyd Mayweather (40), einer der besten Boxer aller Zeiten, gewann den zum "Mega-Event" hochgegeigten Kampf gegen Käfigkämpfer Conor McGregor (29) zwar durch K.o., aber eben nicht durch einen krachenden Niederschlag, sondern durch technischen Knockout. In Runde zehn sah sich der Ringrichter berufen, den taumelnden Iren vor Mayweathers Schlägen und der eigenen Unbeugsamkeit zu schützen. Es war der letzte Akt eines Kampfes, der nicht mehr war als ein geboxter Witz.

Mayweather, zuvor zwei Jahre im Ruhestand, ließ den Herausforderer lange gewähren. McGregor, in seiner eigentlichen Disziplin Mixed Martial Arts (MMA) ein Superstar, war über weite Strecken der aktivere Kämpfer und überraschte das Publikum trotz seines unorthodoxen Stils mit erstaunlichen boxerischen Fähigkeiten.

Aber: Mit zunehmender Kampfdauer ging ihm die Puste aus. Mayweather indes schaltete zwei Gänge hoch und entschied das Duell ohne jeden Glanz für sich. "Wir wollten ihn seine Schläge schwingen lassen, um ihn am Ende auseinanderzunehmen", sagte er. Wenn so "Jahrhundertkämpfe" aussehen, darf man froh sein, dass sie so selten sind.

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"Er war besser, als ich dachte", lobte Mayweather – "Conor, du warst ein großartiger Tanzpartner." Der Geschlagene ärgerte sich zwar über den Abbruch ("Ich hätte gern noch die letzten Runden geboxt, dann hätte ich eben auf dem Boden gelegen."), kam aber nicht umhin, Mayweathers Ü...

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