Boxen: Klitschko-Kampf als "Rumble in the Jungle"?

Ob es einen Rückkampf zwischen Wladimir Klitschko und Anthony Joshua geben wird, ist derzeit noch offen. Trotzdem gibt es bereits Gerüchte, wo ein möglicher Fight stattfinden könnte. Nun ist sogar Afrika im Gespräch.

Ob es einen Rückkampf zwischen Wladimir Klitschko und Anthony Joshua geben wird, ist derzeit noch offen. Trotzdem gibt es bereits Gerüchte, wo ein möglicher Fight stattfinden könnte. Nun ist sogar Afrika im Gespräch.

Joshuas Manager Eddie Hearn bestätigte der Sun, dass es Angebote aus Afrika für eine Neuauflage des WM-Duells zwischen den beiden Box-Größen gebe.

"Nigeria hat großes Interesse gezeigt", sagte der 38-Jährige der englischen Zeitung: "Wir hatten zwei Ansätze, um es in der Hauptstadt Abuja zu machen und wir werden es prüfen."

Bisher galt Las Vegas als Hauptfavorit für die Austragungsstätte. Doch Joshua soll die Idee, in der Heimat seiner Eltern zu kämpfen, gefallen. "Ich habe AJ gefragt, was er davon halten würde, dort zu boxen. Und er sagte 'Yeah, das hat noch niemand gemacht. Ich könnte der Erste werden.'"

Es wäre der zweite "Rumble in the Jungle". 1974 boxten Muhammad Ali und George Foreman in Kinshasa/Kongo und lieferten sich einen der bekanntesten Kämpfe der Geschichte.

Noch hat sich Klitschko nicht entschieden, ob er eine Revanche gegen den Engländer fordern oder doch seine Karriere beenden wird. Ende April verlor er das Duell um die Gürtel der WBA, IBF und IBO im Schwergewicht vor 90.000 Zuschauern im Wembley Stadium durch technischen Knockout in der elften Runde.

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