Boston: Über 20 Festnahmen bei Anti-Rassimus-Marsch

Eine Woche nach der Eskalation der Gewalt in Charlottesville sind in Boston mehrere Tausend Menschen gegen Rassismus und Hass marschiert.

Ihre Aktion richtete sich zugleich gegen eine Kundgebung für freie Meinungsäußerung, die zur selben Zeit in einem Park der Stadt abgehalten wurde.

Nach Ansicht der Gegendemonstranten handelte es sich dabei um eine Veranstaltung zur Förderung rechtsextremer Standpunkte, was die Organisatoren aber bestritten.

Beide Veranstaltungen wurden von einem großen Polizeiaufgebot begleitet. Zeitweise drängte eine Kette von Polizisten Gegendemonstranten zurück. Medienberichten zufolge gab es nur einige wenige Festnahmen.

Die Kundgebung für freie Meinungsäußerung war schon vor den Vorfällen in Charlottesville geplant