Bose Sleepbuds: Die etwas anderen InEars

Thaddeus Herrmann
Bose Sleepbuds: Die etwas anderen InEars


Auch wenn die ersten komplett kabellosen InEars von Bosedie SoundSport Free – in Deutschland noch nicht einmal angekündigt sind – an Konzepten mangelt es in der Audio-Firma nicht, ganz im Gegenteil. Die Sleepbuds sind auf Indiegogo bereits mehrfach überfinanziert.

Warum sich Bose nun bei den Sleepbuds für eine initiale Finanzierung via Crowdfunding entschieden hat, hat keine finanziellen Gründe, sondern ist eher der Tatsache geschuldet, dass es sich hierbei um ein Nischenprodukt der besonderen Art handelt. Getragen werden sie in der Nacht und sollen einen besseren Schlaf möglich machen. Dafür setzen die Entwickler nicht auf die aktive Geräuschunterdrückung, sondern vielmehr auf unterschiedliche Aufnahmen, die den schnarchenden Partner genauso ausblenden sollen wie Geräusche aus dem Hof oder von der Straße. Wählen kann man zwischen dem typischen Brummen aus dem Flugzeug, Regen, Meeresrauschen oder einem Wasserfall. Die Sound-Loops werden nicht vom Telefon gestreamt, sondern sind auf den Sleepbuds selbst gespeichert. Lediglich aus Auswahl erfolgt über eine App. Mit einer Akkulaufzeit von rund 16 Stunden wird so zwei Nächte lang vermeintliches Durchschlafen garantiert.

Auch wenn die Kampagne mit knapp 450.000 US-Dollar ein großer Erfolg ist, will Bose zunächst lediglich 3.000 Einheiten produzieren. Anhand des Feedbacks der Trägerinnen und Träger – Betatest-Probanden – soll das Produkt dann optimiert werden. Die Auslieferung soll im Februar 2018 erfolgen. Dass aus den Sleepbuds ein reguläres Produkt wird, gilt schon jetzt als sicher.

Bose - Indiegogo