Borussia Dortmunds Christian Pulisic: "War im letzten Monat ziemlich deprimiert"

Der Shootingstar erlebte in den letzten Wochen ungewohnte Tiefen. Daran hat er nach eigenen Angaben auch zu knabbern.

US-Nationalspieler Christian Pulisic hat sich nach der gescheiterten Qualifikation für die WM 2018 emotional über die letzten Wochen geäußert. Außerdem äußerte sich der Flügelspieler zur Situation mit Borussia Dortmund.

"Ich werde nicht lügen, im letzten Monat war ich ziemlich deprimiert", schreibt Pulisic bei The Players' Tribune. "Der Gedanke, vier weitere Jahre warten zu müssen, ist hart."

Pulisic: "Das sind ganz schön viele Niederlagen"

Mit einer Niederlage am letzten Spieltag der CONCACAF-Gruppe gegen Schlusslicht Trinidad und Tobago hat die USA zum ersten Mal seit 24 Jahren eine WM-Endrunde verpasst. Doch nicht nur mit der Nationalmannschaft musste Pulisic in letzter Zeit Rückschläge hinnehmen. Mit dem BVB gewann der 19-Jährige nur zwei der vergangenen sieben Partien gewinnen.

"Im Fußball fühlen sich selbst vier Wochen wie eine Ewigkeit an: Ausscheiden in der WM-Quali, erste Niederlage in der Bundesliga, zuhause gegen die Bayern verloren, und jetzt stehen wir noch vor einer äußerst schwierigen Aufgabe, um die K.o.-Phase der Champions League zu erreichen", ergänzte Pulisic.

Der 19-Jährige weiter: "Für einen Kerl, der besessen ist vom Gewinnen, sind das ganz schön viele Niederlagen."

Doch Pulisic macht auch klar, dass sich an seiner ehrgeizigen Einstellung nichts geändert hat: "Ich möchte, dass jeder Fan des amerikanischen Nationalteams weiß, dass ich, komme was wolle, weiterhin davon besessen sein werde, meinen Teil dazu beizutragen, mit dem US-Fußball über diese Krise hinwegzukommen."