BVB-JHV: Feuer für Watzke und die Derby-Versager

Christoph Küppers, Lukas Rott
Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke muss sich den kritischen Fragen der Mitglieder stellen

Borussia Dortmund lud einen Tag nach dem Derby-Wahnsinn gegen Schalke 04 am Sonntag zur Mitgliederversammlung.

Bemerkenswert: Als die BVB-Profis um Trainer Peter Bosz die Westfalenhalle betraten, gab es von den über eintausend Mitgliedern neben verhaltenem Applaus deutliche Buhrufe und Pfiffe zu hören.

Hans-Joachim Watzke stärkte daraufhin seinem wackelnden Trainer demonstrativ den Rücken, ebenso wie Kapitän Marcel Schmelzer. Auch über Zankapfel Pierre-Emerick Aubameyang wurde diskutiert.


Genauso wie über Ex-Trainer Thomas Tuchel, wegen dem der BVB-Boss deutliche Kritik einstecken musste. Und natürlich war auch Revier-Rivale Schalke ein Thema.

Die Jahreshauptversammlung des BVB zum Nachlesen:

+++ Das war's aus Dortmund +++

Nach dreieinhalb Stunden ist Schluss in der Westfalenhalle 3b. Eine bemerkenswerte Mitgliederversammlung zum wohl schlechtesten Zeitpunkt nach dem Unentschieden im Derby.

Hängen bleiben werden vor allem die Pfiffe gegen die Mannschaft, das Bekenntnis zu Trainer Peter Bosz sowie Hans-Joachim Watzkes kämpferische Rede. Wir wünschen einen schönen Sonntag!

+++ Vereinslied zum Abschluss +++

Dr. Reinhard Rauball beschließt diese Mitgliederversammlung. Zum Ende intoniert die gesamte Halle das Vereinslied.

+++ Gibt's ein Amateurstadion? +++

Hans-Joachim Watzke gibt einem Mitglied recht, der die Rasen-Situation im Stadion Rote Erde kritisiert. Watzke: "Sie haben absolut Recht. Wir wollten die Rote Erde von der Stadt kaufen - das geht aber nicht wegen den Leichtathleten. Der Rasen ist ein Kartoffelacker. Wahrscheinlich kommen wir langfristig nicht drumrum, ein neues Stadion zu bauen oder zu kaufen."

+++ Es wird emotional +++

Ein Anhänger hält eine flammende Rede pro Hans-Joachim Watzke - wobei er dabei einen seiner Vorredner direkt angreift.

+++ Noch einmal Watzke +++

"Sehen Sie: So schnell kommen wir zusammen. Sie haben total Recht, wir tun an dieser Stelle schon auch viel und werden in den nächsten Jahren mindestens noch zweieinhalb Millionen Euro investieren."

+++ Mitglied kontert noch einmal +++

"Es ist nicht der richtige Ansatz hier zu versuchen uns Mitglieder mundtot zu machen. Wir sollten die Möglichkeit haben, nach den einzelnen Berichten das Wort zu ergreifen und nicht dreieinhalb Stunden warten zu müssen." Dann wird es amüsant: Der Fan kritisiert die Toilettensituation im Westfalenstadion.

+++ BVB-Boss noch einmal zu Bosz +++

"Wir alle erwarten, dass wir uns wieder für die Champions League qualifizieren. Aber wir sollten hier nicht den Fehler machen und eine Trainerdiskussion eröffnen. Ich glaube nicht, dass das zielführend ist", so Watzke, um dann in Richtung Medien nachzulegen: "Die Freunde hier in den ersten drei Reihen warten doch nur auf Unruhe!"

+++ Watzke kontert zu Tuchel +++

"Es war keine persönliche Sache zwischen Thomas Tuchel und mir, sondern eine unerlässliche Sache nach einer Aussprache mit allen Gremien. Es war einfach nicht mehr möglich. Ich kann Ihren Unmut verstehen, ich halte es aber für richtig, dass wir auf eine Schlammschlacht verzichtet haben."

+++ Beifall in Halle ++++

Für seinen Redebeitrag bekommt das Mitglied riesigen Applaus. Hans-Joachim Watzke trinkt erst einmal einen Schluck Kaffee.

+++ Aussprache läuft, Kritik an Watzke +++

Ein Mitglied redet jetzt Tacheles: "Ich bin von der Versammlung enttäuscht, weil es zu überhaupt keiner Aussprache zu den Berichten gekommen ist. Ich bin besonders enttäuscht von Herrn Watzke, weil er kein Wort zu Thomas Tuchel verloren hat. Ein Trainer, der den Pokal geholt hat, ein Trainer, der die Bayern geschlagen hat. Und wenn wir beim Thema Trainer sind: Ich hätte erwartet, dass wir heute erfahren, dass es einen neuen Trainer gibt."

+++ Aussprache als nächster Höhepunkt +++

In Rekordzeit wurden jetzt die Wahlen zum stellvertretenden Präsidenten, Schatzmeister und Kassenprüfer abgehandelt. Jetzt gleich steht die Aussprache auf dem Programm. Das dürfte noch einmal spannend werden.

+++ Vorstand entlastet +++

Der Vorstand des Vereins wird einstimmig entlastet. Präsident Dr. Reinhard Rauball ergreift das Wort: "Ich möchte Ihnen danken für so ein Votum. Es macht Spaß mit so viel Rückenwind in die Zukunft zu gehen."

+++ Jetzt wird's etwas dröger +++

Auf der Tagesordnung stehen nun die Berichte des Wirtschaftsrates, dessen Wahl sowie der Bericht des Kassenprüfers. Danach kommen dann die Entlastung des Vorstandes sowie die Wahlen zum stellvertretenden Präsidenten, Schatzmeister und Kassenprüfer.

+++ Mannschaft verlässt Halle +++

Nach ihrem 80-minütigem Besuch verlassen die Spieler jetzt die Halle. Es gibt zwar deutlich mehr Applaus als beim Auftritt, allerdings auch wieder Buhrufe und Pfiffe. Rauball sagt: "Ich weiß, Ihr habt Wichtigeres zu tun. Ich wünsche Euch und Peter Bosz viel Erfolg für die kommenden Wochen."


+++ Jetzt auch Rauball-Appell an Zusammenhalt +++

"Ich wünsche mir, dass alle noch enger zusammenrücken und unsere Mannschaft unterstützen. Ich würde mich darüber freuen, denn nur dann können wir unsere Ziele erreichen in der Meisterschaft, aber vielleicht auch im Pokal."

+++ Rauball spricht in Richtung Spieler +++

"Die Mannschaft weiß, dass ich jeden Einzelnen mag. Aber die Mannschaft ist jetzt gefordert, sie muss das Ruder rumreißen. Ihr habt mein Vertrauen für die kommenden Spiele!"

+++ Jetzt spricht auch Rauball übers Derby +++

"Dieses Unentschieden fühlte sich an wie eine Niederlage. Wenn wir aber mal ins Detail gehen, haben wir 33 Tore geschossen - so viel wie keine andere Mannschaft. Wir haben aber auch 20 Tore kassiert und das ist einfach zu viel. Hans-Joachim Watzke hat aber ja eine Analyse und Aufarbeitung angekündigt. Ich begrüße dies absolut."

+++ Jetzt noch einmal Rauball am Mikrofon +++

Nach den Berichten aus den Abteilungen spricht jetzt noch einmal der Präsident. Rauball zu den Mitgliedern: "Wir sind drittgrößter Verein der Welt - und das vor allem dank Ihrem Engagement. Ich danke allen für das Vertrauen in diesem Jahr."

+++ Watzke besänftigt den Saal +++

Die 25-minütige und kämpferische Rede Hans-Joachim Watzkes hat die Mitglieder wie erwartet etwas beruhigt. Zum Abschluss gibt es kräftigen Applaus.

+++ Watzke zum Abschluss kämpferisch +++

Am Ende seiner Rede sagt der Geschäftsführer: "In solchen Situationen wie dieser ist Borussia Dortmund immer besonders gefährlich. Da können alle anderen auch warten. Wir werden auch aus dieser Situation am Ende gestärkt hervorgehen. Weil wir so sind wie wir sind. In diesem Sinne: Nur der BVB!"

+++ BVB-Boss beschwört Status als Nummer zwei +++

"Ich glaube, dass wir wirtschaftlich die ganz klare Nummer zwei sind", so Watzke und dann in Richtung Zorc und Bosz: "Wenn Ihr in Euren Analysen zu dem Schluss kommt, wir müssen im Winter etwas machen, dann kriegen wir das hin."

+++ Watzke bestätigt indirekt Bosz-Verbleib +++

"Ich erwarte in dieser Woche von dir, lieber Peter Bosz, dass Du mit deinem Team, in dieser Woche alles auf den Prüfstand stellst und alles genau aufarbeitest. Wir werden dann nach Eurer Analyse dazustoßen und noch einmal kritische Fragen stellen."

+++ BVB-Boss lobt Aubameyang +++

"Wir haben in dieser Woche zusammengesessen und gute Gespräche geführt. Ich sage es ehrlich: Mir gefällt der Umgang mit ihm gerade nicht. Ich habe gestern einen Auba gesehen, der sich voll reingehängt hat. Vielleicht hat das ja auch zur gelb-roten Karte geführt."


+++ Watzke in Richtung Mannschaft +++

Der Geschäftsführer: "Ich sage Euch ganz klar: zwei Punkte in dieser Champions-League-Gruppe zu holen, indem ich zweimal 1:1 gegen Nikosia spiele. Das ist schlicht und einfach nicht zu ertragen."

+++ Jetzt geht's um die sportliche Situation +++

Watzke: "Wir haben es geschafft, an diesem 13. Spieltag die komplette bisherige Saison noch einmal nachzuspielen. Wir alle haben so etwas noch nie erlebt - und deshalb haben wir auch kein Patentrezept."

+++ BVB-Chef lobt Mislintat +++

Hans-Joachim Watzke spricht über den Abgang von Chefscout Sven Mislintat zum FC Arsenal und verbindet dies mit einer kleinen Spitze in Richtung Ex-Trainer Thomas Tuchel: "Svens Abgang tut mir weh. Ich muss aber auch einen Fehler freimütig einräumen: Es war mein persönlicher Fehler, es zugelassen zu haben, dass Sven Mislintat eineinhalb Jahre so behandelt worden ist. Zu diesem Fehler stehe ich auch."

+++ Watzke über Ultras +++

"Ich bin sehr froh, dass unsere Ultras an den Gesprächen mit dem DFB teilnehmen. Ich hatte vor ein paar Wochen ein sehr ehrliches Gespräch mit unseren drei Ultragruppen. Wir haben einige Punkte, die wir anders sehen, aber auch Dinge, in denen wir gleich denken. Es ist sehr wichtig und sehr gut, dass wir diesen Dialog weiterführen."

+++ Watzke über Bombenattentat +++

"Man muss bei aller berechtigten Kritik auch in unsere Überlegungen einfließen lassen, was diese Mannschaft durchgemacht hat. Deshalb werde ich nicht so hart wie sich mancher wünscht mit unseren Jungs ins Gericht gehen. "

+++ Watzke mit erster Spitze gegen Schalke +++

"Ich komme gleich noch einmal explizit aufs Derby. Wir haben aktuell allen Grund in uns zu gehen und die Lage sorgfältig zu analysieren. Ich habe aber am Montag ein Interview gelesen von Clemens Tönnies, der sagt, dass sie uns überholen wollen."

Und weiter: "Ich biete Clemens Tönnies jetzt hier was an: Wenn sie in nächsten zehn Jahren, wirklich das erreicht haben, was wir erreicht haben. Wenn Sie also über 100 Punkte in den zehn Jahren mehr holen, zweimal deutscher Meister werden und keine Schulden. Dann gehe ich nach Rheda-Wiedenbrück und sagen: Recht gehabt. Aber ich glaube diesen Canossa-Gang werde ich nicht antreten müssen!"

+++ Watzke geht durch Zahlen +++

"Bevor wir zu dem kommen, was Euch auf der Seele liegt, kurz zu den Zahlen. Das müssen wir ganz kurz machen", so Watzke zu den Mitgliedern. Dann sein Nachsatz: "Aber in diesem Bereich ist alles in Ordnung."


+++ Jetzt redet Hans-Joachim Watzke +++

"Ich habe mich gestern genauso beschissen gefühlt wie ihr alle! Alleine diese zweieinhalb Stunden haben mich aber schon wieder etwas aufgebaut."

+++ Lustiger Zwischenfall +++

Der Vertreter für den Bereich Blindenfußball Hasan Caglikalp berichtet über einen Sieg gegen den "Verein aus Herne-West", also Schalke 04.

Die Mitglieder applaudieren lange und kräftig, einige brüllen: "Derbysieger, Derbysieger!" Ein klarer Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung Profimannschaft.

+++ Schmelzer nimmt Bosz aus Schusslinie +++

"Ich habe von Anfang an gesagt, dass wir Spieler auf dem Platz stehen. Wir dürfen uns nicht derart verunsichern lassen. Es ist so, dass wir jetzt die Arschbacken zusammenkneifen und da rauskommen müssen", so der Kapitän.


+++ Schmelzer stellt sich Medienvertretern +++

Am Rande der Mitgliederversammlung sagte Kapitän Marcel Schmelzer soeben: "Es ist meiner Meinung nach das größte Problem, dass wir nach Gegentoren immer wieder damit beschäftigt sind, Spieler aufzubauen. Wir müssen uns da gemeinsam als Mannschaft rausziehen und nicht immer wieder einbrechen."

+++ Applaus für Fanbeauftragten +++

Nun spricht Torsten Schild, Vorstand der BVB-Fanabteilung, der bei seiner Rede viel Applaus erntet.

Er kritisiert noch einmal die Kollektivbestrafung, als die Südtribüne gesperrt war, und lobt das Verhalten der Dortmunder Fans nach dem Anschlag auf die BVB-Mannschaft. Damals boten viele den Auswärtsfans Übernachtungsmöglichkeiten. Das sei "das wahre Gesicht der BVB-Fans." 

+++ Bosz in erster Reihe +++

Der Trainer nimmt ganz vorne Platz - neben ihm sein Co-Trainer Hendrik Krüzen. Bosz wirkt ruhig, eigentlich so wie immer. Direkt hinter Bosz sitzen Marketingchef Carsten Cramer und Manager Michael Zorc.


+++ Pfiffe gegen Mannschaft +++

Mitten in der Rede der Handball-Abteilung betreten die Spieler den Saal - angeführt von Kapitän Marcel Schmelzer und Peter Bosz. Es gibt vereinzelt Applaus, vor allem aber heftige Pfiffe und Buhrufe.

+++ Mannschaft ist unterwegs +++

Die Spieler haben sich soeben auf den Weg gemacht vom Trainingszentrum in Dortmund-Brackel in Richtung Westfalenhalle. Wir dürfen gespannt sein, wie die Mitglieder das Team hier empfangen.

+++ Abteilungsleiter reden, Rauball schweigt +++

Bemerkenswert ist es schon, dass Präsident Dr. Reinhard Rauball bislang noch gar kein Wort über das gestrige Revierderby verloren hat - dabei wird dieses Spiel wohl alle anwesenden Mitglieder beschäftigen.

Wir dürfen gespannt sein, ob der Präsident dies nachholt oder sich nur Hans-Joachim Watzke zum Spiel und zur sportlichen Situation äußert.

+++ Bosz bleibt wohl +++

Peter Bosz bleibt nach SPORT1-Informationen auch weiterhin BVB-Trainer.

Nachdem Dortmunds Bosse gestern zu keiner anderen Entscheidung kamen und Peter Bosz heute Morgen, wie bereits berichtet, zur Aufarbeitung des Schalke-Spiels im Trainingszentrum in Dortmund-Brackel kam, hätte alles andere als ein Weitermachen mit dem Niederländer überrascht.

+++ Ehrungen in vollem Gange +++

Aktuell werden langjährige Mitglieder für ihre Zugehörigkeit zum Verein geehrt. In vier Gruppen betreten aktuell die Damen und Herren die Bühne, die 25 Jahre BVB-Mitglied sind. Sie erhalten eine Urkunde und eine Ehrennadel.

+++ 1066 Mitglieder da +++

Rauball verkündet, dass über eintausend Mitglieder heute hier in die Westfalenhalle gekommen sind.

Zur sportlichen Situation verliert der Präsident zur Begrüßung kein Wort. Das wird dann gleich wohl Hans-Joachim Watzke übernehmen.

+++ BVB gedenkt Hoppy Kurrat +++

Rauball liest zunächst die Namen aller verstorbenen Vereinsmitglieder vor. Dann wird in einem Film Vereinslegende Hoppy Kurrat geehrt.

+++ Fast pünktlich geht's los +++

Um 11.03 Uhr tritt Dr. Reinhard Rauball ans Mikrofon. Der Präsident heißt alle Mitglieder willkommen. Der Verein hat derzeit 153.787 Mitglieder, gibt Rauball bekannt.


+++ Watzke ist da +++

Mit gequältem Lächeln betritt Hans-Joachim Watzke durch einen Seiteneingang die Halle, schüttelt viele Hände und geht dann auf die Bühne. Auch Präsident Dr. Reinhard Rauball nimmt auf dem Podest Platz.

+++ Einige Plätze noch frei +++

Immer mehr Fans schlagen in der Halle auf. Allerdings sind noch gut die Hälfte der Sitzplätze frei. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Präsident Dr. Reinhard Rauball sind noch nicht da.

+++ Tagesordnung verspricht direkt zu Beginn Spannung +++

Um 11 Uhr wird Präsident Dr. Reinhard die Mitglieder begrüßen und eine kurze Rede halten. Nach den anschließenden Ehrungen wird mit Spannung die Rede von Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke erwartet.

Gegen Mittag wird dann auch die Mannschaft hier in der Halle ankommen und sich den Fans präsentieren. Nach dem Derby gegen Schalke wohl kein einfacher Gang für die Spieler.

+++ Bosz am Trainingszentrum +++

Trainer Peter Bosz darf bei den Dortmundern wohl erst einmal weitermachen. Dazu passt: Er traf am frühen Morgen wie gewohnt am Trainingszentrum in Brackel ein, um das Derby vom Samstagabend zu analysieren.


+++ Guten Morgen aus Dortmund +++

In etwas weniger als einer halben Stunde geht's los in der Dortmunder Westfalenhalle 3b. Die Halle füllt sich langsam aber sicher. Nach der gestrigen "4:4-Niederlage" im Revierderby gegen Schalke 04 ist die Stimmung bei vielen BVB-Mitgliedern eher zurückhaltend. Im Hintergrund brodeln natürlich Themen wie die sportliche Krise oder die Zukunft von Trainer Peter Bosz.