"Boring Project": Elon Musk darf 16 Kilometer langen Tunnel graben

"Boring Project": Elon Musk darf 16 Kilometer langen Tunnel graben

Das "Boring Project" von Elon Musk nimmt weiter Formen an. Nach einem ersten Testtunnel, darf er nun im Bundesstaat Maryland weiter graben. Doch der Weg zu seinem Traum vom unterirdischen Transportweg zwischen New York und Washington D.C. ist noch lang.

Wie die "Baltimore Sun" berichtet, hat Elon Musk mit seinem "Boring Project" die Genehmigung erhalten, einen etwa 16 Kilometer langen Tunnel zu graben. Dieser soll Teil eines "Hyperloops", also eines unterirdischen Transportwegs bilden, den der Erfinder und Tesla-Gründer zwischen New York und der amerikanischen Hauptstadt Washingston D.C. verwirklichen will. Die Idee dahinter: Weniger Stau durch Untergrundtunnel.

"Diese Sache ist real. Es ist aufregend, sie mitzuerleben", erzählt Pete Rahn, Verantwortlicher bei "Maryland Transportation" der "Sun".  "Das Wort 'bahnbrechend' ist  vielleicht etwas überstrapaziert, aber dies ist eine Technologie, die jede andere abhängt. Und sie wird hier stattfinden."

Der 16 Kilometer lange Tunnel, den Musk nun graben darf, wird sich unterhalb des Baltimore-Washington Parkway befinden. Allerdings ist die Bohrgenehmigung  nur ein erster Schritt hin zum "Hyperloop". Die nächsten erfordern Einwilligungen weit über die des Bundesstaats Maryland hinaus. Allerdings hat ein erster, gut drei Kilometer langer Testtunnel in der Nähe von Los Angeles bewiesen, dass "Project Boring" kein Hirngespinst ist, sondern die Zukunft sein kann.